Kompakt

Zeugen
Vortrag Das BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung, das Jüdische Museum München und die Universität Regensburg behandeln in der Ringvorlesung »Wer zeugt für den Zeugen?« das Themenfeld »Kunst nach Auschwitz«. Es hat schon vielfältige Versuche gegeben, der Monstrosität der Schoa mit literarischen Mitteln nahezukommen. Umstritten ist immer noch, auf welche Weise die Kunst daran angemessen teilhat. Nach wie vor muss sie sich dem Vorwurf der Instrumentalisierung und Ästhetisierung des Schrecklichen stellen. In dem Vortrag von Jeffrey A. Barasch aus Paris am Donnerstag, 24. Juni, 18 Uhr, geht es um »Erinnerungskulturen«. Die Reihe wird am 1. Juli mit einem Beitrag von Andreas Isenschmid aus Berlin über »Self displaced person. Peter Szondis problematisches Judentum« fortgesetzt. Und am 8. Juli, ebenfalls um 18 Uhr, referiert Irmela von der Lühe über »Negative Symbiose? Positionen deutsch-jüdischer Gegenwartsliteratur«. Der Eintritt im Jüdischen Museum, Jakobsplatz 16, ist jeweils frei. ikg

Meinung

Erfolgreich ausgesessen

documenta: Der Vorwurf des Antisemitismus wiegt schwerer, als der Antisemitismus selbst

von Anna Staroselski  22.09.2022

Zahl der Woche

9.593.000 Menschen

Fun Facts und Wissenswertes

 22.09.2022

Standpunkt

Einfach besser machen

Die »Zehn Tage der Umkehr« dienen im Judentum der Reflexion und Reue. Unser Autor überlegt, ob nicht auch die documenta-Verantwortlichen jetzt Besserung geloben könnten

von Maram Stern  22.09.2022

Haus der Wannsee-Konferenz

Emotionaler Termin

Bundeskanzler Scholz und Israels Regierungschef Lapid treffen Schoa-Überlebende

von Lilly Wolter  12.09.2022

Diplomatie

Steinmeier begrüßt Herzog zu Staatsbesuch in Berlin

Israel Staatspräsident: »Jeder Besuch in Deutschland hat ein enormes persönliches Gewicht«

 04.09.2022

Berlin

Bundespräsident Steinmeier begrüßt Israels Präsidenten Herzog zu Staatsbesuch

Am Montag empfängt Bundeskanzler Olaf Scholz den Staatsgast

von Jörg Blank  04.09.2022

Meinung

Weltkirchenrat: Im Gespräch bleiben

Die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen wird von Antisemitismusvorwürfen überschattet. Der Dialog zwischen Juden und Christen darf aber nicht abreißen, findet unser Autor

von Rabbiner Andreas Nachama  31.08.2022

Meinung

Bosnien: Juden als Premierminister unerwünscht

Alexander Rhotert wünscht sich ein Ende der verfassungsmäßigen Ungleichstellung der nationalen Minderheiten von Bosnien und Herzegowina

von Alexander Rhotert  31.08.2022

Olympia-Attentat 1972

Olaf Scholz: »Eine gute Lösung finden«

Das bisherige Entschädigungsangebot der Bundesregierung lehnten die Hinterbliebenen der Opfer als zu gering ab. Nun scheint eine Einigung in greifbarer Nähe zu sein

 31.08.2022