Kompakt

Zeugen
Vortrag Das BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung, das Jüdische Museum München und die Universität Regensburg behandeln in der Ringvorlesung »Wer zeugt für den Zeugen?« das Themenfeld »Kunst nach Auschwitz«. Es hat schon vielfältige Versuche gegeben, der Monstrosität der Schoa mit literarischen Mitteln nahezukommen. Umstritten ist immer noch, auf welche Weise die Kunst daran angemessen teilhat. Nach wie vor muss sie sich dem Vorwurf der Instrumentalisierung und Ästhetisierung des Schrecklichen stellen. In dem Vortrag von Jeffrey A. Barasch aus Paris am Donnerstag, 24. Juni, 18 Uhr, geht es um »Erinnerungskulturen«. Die Reihe wird am 1. Juli mit einem Beitrag von Andreas Isenschmid aus Berlin über »Self displaced person. Peter Szondis problematisches Judentum« fortgesetzt. Und am 8. Juli, ebenfalls um 18 Uhr, referiert Irmela von der Lühe über »Negative Symbiose? Positionen deutsch-jüdischer Gegenwartsliteratur«. Der Eintritt im Jüdischen Museum, Jakobsplatz 16, ist jeweils frei. ikg

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Jüdische Allgemeine vom 26. September 2019

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