Kompakt

Erinnerung

Stuttgart Eine Klanginstallation erinnert seit dem 8. Juni an die 600 Zwangs‐arbeiter im KZ‐Außenlager am Flugfeld Echterdingen. Wer an der 28 Meter langen Betonmauer entlang zum Gräberfeld auf dem US‐Airfield geht, soll künftig die Namen aller 600 jüdischen Häftlinge hören, die von November 1944 bis Januar 1945 im Lager zur Arbeit gezwungen wurden. Mit der Toninstallation möchte die Künstlerin Dagmar Pachtner den Opfern der Nazis Stimme und Würde verleihen. 2005 hatten Bauarbeiter ein Massengrab gefunden. 34 Opfer wurden am Ort des Schreckens bestattet. Rund 200 Bürger der Städte Filderstadt und Leinfelden‐Echterdingen haben die Namen gesprochen. An der Einweihung sprachen unter anderem Landesrabbiner Netanel Wurmser und die Berliner Kunstex‐
pertin Stefanie Endlich.

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