Yehudit Sasportas

»Ich bin eine Seismografin«

Die Biennale in Venedig ist die weltweit wichtigste Schau für zeitgenössische Kunst. Den israelischen Pavillon auf der 52. Biennale, die am 10. Juni beginnt, gestaltet eine in Berlin lebende Künstlerin. Yehudit Sasportas, geboren 1969 in Ashdod als Tochter marokkanischer Einwanderer, verbindet unter dem Titel »The Guardians of the Thres-hold« (Die Hüter der Schwelle) Landschaftszeichnungen mit Projektionen und Skulpturen zu einem Raumkunstwerk: Durch verschiebbare Wände, illusionäre »Fenster« und Tore blicken die Besucher wie aus Höhlen auf fein getuschte Sumpflandschaften mit gewaltigen, bizarren Wäldern und Gebirgen, auf Bäume, deren Äste wie fragile Nervenbahnen wirken. Sasportas fantastische Landschaften in Schwarz-Weiß sind surreale, ortlose Szenen, die gleichzeitig morbide, erhaben und gespenstisch wirken, gespiegelte Naturfragmente ohne Oben und Unten, »psychologische Räume«. Ulf Meyer hat mit Yehudith Sasportas in ihrem Atelier in Berlin-Kreuzberg gesprochen.

Potsdam

Jüdische Gelehrsamkeit in berühmter Schlösserlandschaft - Rabbinerseminare im Wandel

Vor fünf Jahren wurde das Europäische Zentrum Jüdischer Gelehrsamkeit eröffnet - mit Rabbinerseminaren und einer Synagoge. Seitdem hat sich in der Rabbinerausbildung viel verändert. Wie geht es weiter?

von Leticia Witte  10.08.2026

Islamismus

Tagesspiegel-Vorwürfe gegen Karoline Preisler: Nun antwortet die FDP-Politikerin

Hatte sie einen jungen Mann wegen einer Vornamensgleichheit zu Unrecht als CSD-Attentäter verdächtigt? Preisler widerspricht und beklagt, die Zeitung habe sie nicht zu Wort kommen lassen

 30.07.2026 Aktualisiert

Washington D.C.

Trump: Netanjahu will, dass USA im Iran involviert bleiben

Unterschiedliche Interessen Israels und der USA sind im Iran-Krieg mehrfach zutage getreten. Kurz vor seinem Treffen mit Netanjahu deutet Trump an, dass die Differenzen nicht überwunden sind

 28.07.2026

In eigener Sache

Volontär/in gesucht

Wir suchen zum 15. Oktober 2026 einen Volontär (m/w/d) in Vollzeit

 06.07.2026

Holzstörche zur Geburt in Niederösterreich. Noch immer werden neben den klassischen Namen viele biblische Namen den Kindern gegeben.

Statistik

Diese hebräischen Vornamen in Österreich sind am beliebtesten

Österreichische Eltern wählen gern Klassiker. Unter den Top Ten sind auch viele Namen biblischen Ursprungs

von Nicole Dreyfus  04.07.2026

Bundesamt für Statistik

Dieser hebräische Vorname ist am beliebtesten bei Schweizer Eltern

Auch in der Schweiz wählen Eltern weiterhin häufig biblische Namen für ihr Neugeborenes

von Nicole Dreyfus  04.07.2026 Aktualisiert

Erhebung

Dieser hebräische Babyname ist in Deutschland am beliebtesten

Welche Namen geben Eltern ihren Sprösslingen in diesem Jahr am liebsten? In welchen Bundesländern gibt es Abweichungen?

 04.07.2026 Aktualisiert

Doha

Indirekte Gespräche zwischen Iran und USA sollen begonnen haben

Die Lage zwischen den USA und dem Iran bleibt weiter angespannt. Dennoch laufen nun Gespräche im Golfstaat Katar

 01.07.2026

Diplomatie

»25 Gründe, warum ich Israel vermisse«

Der deutsche Botschafter Steffen Seibert verlässt in wenigen Tagen nach vier Jahren das Land und kehrt zurück nach Berlin

von Sabine Brandes  30.06.2026