Lichterfest

Es ist Partyzeit

Chag Chanukka Sameach. Viele Gemeinden laden am Vorabend zum Lichterfest zum öffentlichen Lichtzünden ein. Auf Plätzen und vor symbolträchtigen Gebäuden künden sie von dem Wunder, nach dem ein Lämpchen, das Öl nur für einen Tag hatte, acht Tage hindurch brannte, so lange, bis wieder neues Öl hergestellt war. Rauschende Partys für Alt und Jung, Ausstellungen, Liederabende, Konzerte, sie alle laden zum Feiern ein.
In Augsburg hat das Jüdische Museum in der Halderstraße bereits am Dienstag, 8. Dezember, eine Ausstellung zum jüdischen Lichterfest eröffnet. Sie ist dienstags, mittwochs und donnerstags von 9 bis 18 Uhr, freitags von 9 bis 16 Uhr und sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Livemusik und »blaue Bohnen« spielen bei der Chanukka-Party für Jugendliche ab 16 unter dem Motto »Mafia« in Dresden eine bedeutende Rolle. Am 12. Dezember lädt die Ge-
meinde ins Zentrum Hasenberg ein, Einlass ist ab 21 Uhr. Zur Familien-Chanukka-Party sind dann wieder die Türen des Gemeindezentrums zum Abschluss am 19. Dezember ab 17 Uhr geöffnet.
Die Düsseldorfer Gemeinde bietet am 17. Dezember eine Führung durch Synagoge und Gemeinderäumlichkeiten an. Auch sie steht unter dem Motto Chanukka und wird von Herbert Rubinstein geleitet. Die Jüdische Gemeinde Hameln begeht das Fest mit einem Konzert mit Lia Simagina und Boris Orentlicher. Die Sängerin und der Pianist und Akkordeonspieler laden am 13. Dezember ab 17 Uhr zu ihrem Liederabend in die Gemeinde ein.
Der Eintritt zur großen Chanukka-Feier im Hannoverschen Gemeindezentrum, Haeckelstraße, ist frei. Sie beginnt am 12. Dezember um 17 Uhr. Chanukka Sameach wünschte auch des Jugendzentrum Köln. Am 12. Dezember erwartet es viele Gäste zur Chanukka-Mesiba ab 22 Uhr, eine Anmeldung ist bis zum 10. Dezember per Internet www.mesiba.de/koeln_info.php möglich. Am 15. Dezember entzünden Gemeinderabbiner Yaron Engelmayer und Menachem Mendel Schtroks Lichter an der großen Chanukkia auf dem Rathausvorplatz.
In Münster werden die Lichter auf dem Maria-Euthymia-Platz entzündet und zwar am 11. Dezember um 16 Uhr. Um 17 Uhr am 15. Dezember lädt die Jüdische Gemeinde Osnabrück zur Party im Gemeindesaal in der Barlage 41 ein. Ebenfalls im Gemeindesaal in der Emilienstraße 22 feiern die Pforzheimer Juden das Lichterfest. Das Fest beginnt am 13. Dezember um 16 Uhr.
Auch die Synagogen-Gemeinde Saar hat sich in diesem Jahr entschlossen, eine große Chanukkia auf dem Flachdach über der Synagoge an der Hauptfassade zum Beethovenplatz aufzustellen. Das erste Licht wird am 11. Dezember um 15.45 Uhr entzündet. Die Stuttgarter Gemeinde hat den Platz vor dem neuen Schloss für ihre Chanukkia ausgewählt. Ihre ersten Lichter werden am 13. Dezember um 17.30 Uhr entzündet. Die Wiesbadener Gemeinde bittet am 12. Dezember in den großen Ge-
meindesaal, um ab 18 Uhr bei Kreppel und Kaffee das Lied Maos Zur zu singen. hso

In eigener Sache

Volontär/in gesucht

Wir suchen zum 15. Oktober 2026 einen Volontär (m/w/d) in Vollzeit

 06.07.2026

Holzstörche zur Geburt in Niederösterreich. Noch immer werden neben den klassischen Namen viele biblische Namen den Kindern gegeben.

Statistik

Diese hebräischen Vornamen in Österreich sind am beliebtesten

Österreichische Eltern wählen gern Klassiker. Unter den Top Ten sind auch viele Namen biblischen Ursprungs

von Nicole Dreyfus  04.07.2026

Bundesamt für Statistik

Dieser hebräische Vorname ist am beliebtesten bei Schweizer Eltern

Auch in der Schweiz wählen Eltern weiterhin häufig biblische Namen für ihr Neugeborenes

von Nicole Dreyfus  04.07.2026 Aktualisiert

Erhebung

Dieser hebräische Babyname ist in Deutschland am beliebtesten

Welche Namen geben Eltern ihren Sprösslingen in diesem Jahr am liebsten? In welchen Bundesländern gibt es Abweichungen?

 04.07.2026 Aktualisiert

Doha

Indirekte Gespräche zwischen Iran und USA sollen begonnen haben

Die Lage zwischen den USA und dem Iran bleibt weiter angespannt. Dennoch laufen nun Gespräche im Golfstaat Katar

 01.07.2026

Diplomatie

»25 Gründe, warum ich Israel vermisse«

Der deutsche Botschafter Steffen Seibert verlässt in wenigen Tagen nach vier Jahren das Land und kehrt zurück nach Berlin

von Sabine Brandes  30.06.2026

Resümee

Felix Klein: Lebensqualität für Juden hat sich verschlechtert

Nach acht Jahren im Amt wechselt der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, im August den Job. Auf seine Amtszeit blickt der 58-Jährige mit gemischten Gefühlen zurück

von Corinna Buschow, Markus Geiler  29.06.2026

Bündnis Sahra Wagenknecht

Mit einer Portion Antisemitismus gegen den Zionismus

Das Jugendbündnis im BSW hat einen Beschluss zum Zionismus gefasst, der aufhorchen lässt. Auf Instagram verwendete der Verband zudem antisemitische Bildsprache aus der NS-Zeit

von Michael Thaidigsmann  22.06.2026

Zeitgeschichte

Georges-Arthur Goldschmidt sieht Guillotine am Beginn der Schoa

Der französisch-deutsche Schriftsteller sagte in einem Interview »Diese Normalisierung der Todesstrafe hat Europa zerstört.«

 09.06.2026