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Dschungelcamp: Gil Ofarim will nicht sprechen - oder doch?

Gil Ofarim Foto: picture alliance / BoKo pictures

Die Bewohnerinnen und Bewohner im Dschungelcamp in Australien halten sich diesmal nicht mit Nettigkeiten auf: Stattdessen geht es gleich zu Beginn bei »Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!« zur Sache. Alkoholprobleme, Sucht, Klinikaufenthalte und Angststörungen kommen zur Sprache. Die Mehr-oder-weniger-Promis sprechen über verheiratete Männer, die betrügen, und über Frauen, die sich in deutlich ältere Männer verlieben.

Und es geht - natürlich - auch um Campbewohner Gil Ofarim und ein inzwischen eingestelltes Verfahren gegen ihn. Doch darüber will Ofarim nicht sprechen. »Ich bin nicht dazu hergekommen, um das hier nochmal aufzuwickeln«, stellt der israelische Musiker am zweiten Camp-Tag klar.

Für 17 Tage im Dschungel ist Ofarim nun wieder auf die Bildfläche zurückgekehrt. Und nicht nur seine Dschungel-Mitbewohner fragen sich natürlich, warum er das tut. 

Anderen Promis scheint es gutzutun, darüber zu sprechen, was in ihrem Leben bisher so alles passierte. So erzählt Schauspieler Hardy Krüger jr. (57) von seinem Sohn, der im Alter von acht Monaten plötzlich starb. »Ich habe ihn eineinhalb Stunden wiederbelebt«, erinnert sich Krüger am australischen Lagerfeuer. In der Zeit danach habe er »einfach nur versucht zu überleben, mit diesem Schmerz umzugehen«. »Und es tut einfach auch mal gut, darüber zu reden«, ergänzt der 57-Jährige, der in den Jahren darauf auch mit einem Alkoholproblem kämpfte. 

Ofarim spricht, aber nicht über alles

Schauspielerin Mirja du Mont (50) öffnet in Australien ebenfalls ihr Herz und erzählt von ihrer Beziehung mit dem 78 Jahre alten Schauspieler Sky du Mont. In den Jahren nach ihrer Trennung habe sie eine Angststörung entwickelt, sagt sie. Weil die Angst überhandnahm, sei sie in einer Klinik gewesen. »Ihr seid nicht allein«, sagt du Mont und richtete sich damit an Menschen, die ähnliches erleiden. 

Und dann nutzt auch Ofarim die Möglichkeit und spricht darüber, was ihm auf dem Herzen liegt. Er habe finanzielle Schwierigkeiten, erzählte er dem Reality-Star Umut Tekin (28) am Camp-Feuer. Auch, weil er zeitweise keine Jobs bekommen habe, sei es »schwer, Rechnungen zu bezahlen«. 

Außerdem sei er wegen Alkoholproblemen in einer Klinik gewesen, habe aus seiner Heimatstadt München wegziehen müssen und sehe deshalb seine Kinder nun weniger. Ofarim zeigt sich verletzt und leidend. Nachfragen von anderen Campbewohnern lässt er dennoch nahezu unbeantwortet - und verweist auch auf eine Unterlassungserklärung. 

Kein Essen heute, neue Chancen morgen

Ebenso wie für tiefblickende Gespräche ist das RTL-Dschungelcamp an der Ostküste Australiens nahe dem Ort Murwillumbah natürlich auch für seine Prüfungen bekannt. 

Am zweiten Camptag hört man vor allem eins: die Schreie von Ariel. Und dann den Unmut von ihrem Teamkollegen Hubert Fella (57), denn sie bleiben ohne Erfolg. »Wieder nix zu essen«, zeigt sich Fella enttäuscht. Es bleibt also wohl bei Bohnen und Reis. Und der Hoffnung auf einen neuen Tag - mit neuen Chancen und neuen Geschichten. Mehr Gesprächspartner haben die Camper ab sofort auf jeden Fall, denn die Feldbetten der Teilnehmer stehen nun allesamt am gleichen Ort.

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