Neu definiert

Bochum – Ein Haus mit markanter Fassade

Jüdische Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen

1946 lebten gerade noch 33 Juden in Bochum. Von der Stadt bekamen sie einen Betsaal zur Verfügung gestellt. Das Gemeindeleben der Jüdische Kultusgemeinde Bochum-Herne-Recklinghausen – wie sie lange hieß – fand allerdings hauptsächlich im benachbarten Recklinghausen statt.

1999 erfolgte aufgrund der rapide ansteigenden Mitgliederzahl durch den Zuzug von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion eine Teilung. Die Städte Bochum, Herne und Hattingen bildeten fortan eine eigene Gemeinde, die mittlerweile mehr als 1.100 Mitglieder hat und von einem eigenen Rabbiner betreut wird.

Am 16. Dezember 2007 wurde die neue Synagoge eröffnet. Ihre Fassade mit den ineinander greifenden Davidsternen gilt unter Experten als Beispiel für »zeitgenössische Sakralarchitektur«.

Neben dem Kulturclub Mo’adon Le Tarbut, einem Internetcafe, einem Seniorenclub und einem Jugendzentrum, gibt es Religionsunterricht. Wer Schach, Tennis und Fußball liebt, kann bei Makkabi aktiv werden. Eine ganz besondere Initiative ist der »Club Stern«, dessen Mitglieder jüdische Teilnehmer am Zweiten Weltkrieg sowie ehemalige Gefangene der Ghettos und Konzentrationslager sind.


Jüdische Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen
Vorsitzender: Grigory Rabinovich
Erich-Mendel-Platz 1
44791 Bochum

Kontakt
Tel.: 06131/61 39 90
jgbochum@t-online.de
www.jg-bochum.de

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