Berlin

ZWST bietet Hilfe nach Anschlag von Halle an

OFEK-Geschäftsführerin Marina Chernivsky Foto: Rolf Walter

Nach dem Anschlag von Halle bietet die Beratungsstelle OFEK Unterstützung für Betroffene und Zeugen an. Die Attacke sei ein »tiefer Einschnitt«, teilte die Beratungsstelle am Freitag in Berlin. »Viele Menschen in den jüdischen Gemeinden deutschlandweit sind verunsichert und besorgt.«

Die Beratungs- und Interventionsstelle OFEK begleite daher Einzelpersonen, die sich zum Anschlagszeitpunkt in der Synagoge aufhielten, und bieten auch »geschützte Gesprächsräume« an.

»Viele Menschen in den jüdischen Gemeinden deutschlandweit sind verunsichert und besorgt«, betont Marina Chernivsky vom Kompetenzzentrum der ZWST.

Täglich ist den Angaben zufolge eine Beratungs-Hotline erreichbar. Darüber hinaus gebe es digitale Beratungssngebote. Informationen zu den einzelnen Angeboten stehen über die Internetseite und in den Sozialen Netzwerken von OFEK zur Verfügung.  kna

Wuppertal

Am helllichten Tag

Nach dem Brandanschlag auf die Synagoge geht das Gemeindeleben in der nordrhein-westfälischen Stadt weiter. Aber was bedeutet diese Normalität?

von Helmut Kuhn  01.10.2026

Rostock

Zunehmend sprachlos

Die Gemeinde hatte Schlimmeres befürchtet, doch Sorgen bleiben auch nach den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern

 01.10.2026

Wiedervereinigung

Zeit der Blüte

Am 3. Oktober 1990 trat die DDR der Bundesrepublik Deutschland bei. Für jüdische Gemeinden in Ost und West war dies ein neuer Anfang, für manche auch die Rettung. Drei Gemeindemitglieder erzählen, wie sie diese Zeit erlebten

von Christine Schmitt  01.10.2026

Deutschland

Holocaust-Überlebende: Regierung der Linkspartei in Berlin wäre eine Katastrophe

»Hier muss die Politik gründlich aufpassen, dass das nicht passiert«, sagt Charlotte Knobloch bei »Maischberger«

 01.10.2026

Wahl

»Der Schock sitzt tief«

Jüdinnen und Juden blicken mit großer Skepsis auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der Linken. Sie fordern klare Zusagen zum Kampf gegen Antisemitismus

von Christine Schmitt  30.09.2026

Rathaus Neukölln

Berlin

Hillel zieht seine Chanukkia aus dem Rathaus Neukölln ab

Der jüdische Bildungsverein will seine Chanukka-Feier künftig an einem »neutralen Ort« abhalten. Für den scheidenden Bürgermeister Martin Hikel ist die Entscheidung ein Schock

 01.10.2026 Aktualisiert

Programm

Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 8. Oktober

 30.09.2026

Chemnitz

Gestohlener Davidstern sichergestellt

Unbekannte hatten laut Polizei in der Dauerausstellung des Lern- und Gedenkortes eine Schautafel beschädigt und den Davidstern mitgenommen

 28.09.2026

Archäologie

Hoffnung auf Latrinen - Grabung legt mittelalterliche Keller frei

Die Funde auf dem Areal der zweiten Jüdischen Gemeinde informieren über das Leben im mittelalterliche Erfurt. Zugleich geben sie Einblicke in die Stadtplanung des 13. Jahrhunderts

von Matthias Thüsing  28.09.2026