Maccabiah

Tagebuch aus Israel

Noam Katzir
18 Jahre, Basketball, Haifa

Schon auf dem gemeinsamen Flug der deutschen Delegation nach Israel war die Stimmung großartig. Alle waren und sind heiß auf die Maccabiah! Als wir angekommen sind, hatte ich Tränen in den Augen. Das Gefühl, mit so vielen anderen jüdischen Sportlern an der Maccabiah teilzunehmen, ist unbeschreiblich. Mein Basketball-Team hat sich bei seinen Spielen viel Mühe gegeben, und wir haben immer zusammengehalten. Auch wenn wir nicht gewonnen haben, sind wir sehr stolz auf unsere Leistung. Das gegnerische Team war sehr freundlich zu uns. Man hat einfach gesehen, bei der Maccabiah sind wir alle eine große Familie. Die Eröffnungszeremonie am vergangenen Donnerstag im Jerusalemer Teddy-Stadion war einfach wow! Ich kann kaum in Worte fassen, wie toll das war. Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung.

Tim Artarov
21 Jahre, Tischtennis, Tel Aviv

Tel Aviv ist eine unglaubliche Stadt! Als wir mitten in der Nacht dort ankamen, sind wir erst einmal an den Strand gegangen, um zu schwimmen. Dort war es immer noch total belebt, viele Menschen waren unterwegs, und es wurde sogar Beachvolleyball gespielt. Auch von Tel Aviv lässt sich sagen: die Stadt, die niemals schläft. Bei uns im Hotel sind unter anderem Sportler aus Litauen, Australien und Kuba. Bei der Maccabiah wird man immer um einige Kontakte reicher. Die ersten zwei Tage fand der Team-Wettbewerb im Tischtennis statt. Wir haben es bis zum Spiel um Platz drei geschafft, haben dort aber ganz knapp verloren. Das ist in Ordnung – wir haben alle gut gespielt! Jetzt geht es weiter mit den Einzelwettbewerben. Nach dem letzten Spiel werden wir einige Ausflüge.

Irma Krichely
53 Jahre, Tennis, Netanya
Die Anreise in Netanya, wo ich mit meiner Tennis-Gruppe während der Maccabiah wohne, hat reibungslos geklappt. Hier ist wirklich alles sehr gut organisiert. Die ersten Gedanken, die ich hatte, als ich in mein Hotelzimmer kam, waren: Wie cool ist das denn! Was für eine schöne Aussicht! Hier kann man es wirklich zwei Wochen lang aushalten. 2017 war ich schon einmal auf der Maccabiah und habe dieses Mal viele alte Bekannte wiedergetroffen und auch einige neue Freundschaften geschlossen. Die Gegnerinnen meiner bisherigen Spiele, eine Argentinierin und eine Israelin, waren wirklich Top-Athletinnen. Es war mir eine Ehre, gegen sie anzutreten. Ein weiteres Highlight für mich war eine Weinverkostung auf einem lokalen Weingut. Als Nächstes steht für mich der Wettbewerb im Tennis-Doppel an.

Zusammengestellt von Joshua Schultheis

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