Kaiserslautern

Neues Zentrum geplant

Der Kaiserbrunnen, gestaltet vom Bildhauer Gernot Rumpf am Mainzer Tor in der Altstadt von Kaiserslautern Foto: dpa

Die Jüdische Gemeinde der Rheinpfalz plant in Kaiserslautern den Bau einer neuen Synagoge sowie eines Altenpflegeheims und einer Kindertagesstätte.

Die Synagoge und die Kindertagesstätte sollen auf dem Synagogenplatz und das Pflegeheim andernorts entstehen, sagte der Vorsitzende der Kultusgemeinde, Israil Epstein in Speyer. In der heutigen innerstädtischen Parkanlage mit einem Mahnmal stand die Synagoge, die 1938 von den Nationalsozialisten gesprengt und abgerissen wurde.

Eröffnung 2016 Die Synagoge solle Platz für mindestens 150 Menschen bieten, die Speyerer Synagoge hat Raum für 80 Personen. Die Höhe der Baukosten sei noch unklar, eine Eröffnung werde nicht vor dem Jahr 2016 möglich sein.

Die Jüdische Kultusgemeinde der Rheinpfalz mit Sitz in Speyer hat 650 Gemeindemitglieder. Zu ihr gehören die Gemeinden Kaiserslautern, Ludwigshafen und Speyer, die religiös von Rabbiner Zeev Rubins betreut werden. Sie gehört darüber hinaus dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Rheinland-Pfalz an, zu dem weitere vier jüdische Gemeinden gehören. epd/ja

Meinung

Wir haben ein Problem – und wir müssen endlich darüber reden

Ein Weckruf über verfehlte Migration, ausländische Einflussnahme und das ohrenbetäubende Schweigen der »Progressiven«

von Jacques Abramowicz  05.05.2026 Aktualisiert

Unabhängigkeitstag

»Notwendig und ein Wunder«

Die IKG feierte Israels Menschen, Geschichte und Leistungen

von Luis Gruhler  05.05.2026

Gedenken

Ungebeugt trotz der Last

An Jom Hasikaron erinnerte die IKG an die Opfer der Kriege und des antisemitischen Hasses

von Luis Gruhler  05.05.2026

Düsseldorf

»Oh mein Gott, da ist ein Jude im Studentenwohnheim!«

Luai Ahmed wurde im Jemen geboren, wuchs mit Antisemitismus auf – doch nach seinem Umzug nach Schweden änderte sich alles

von Stefan Laurin  05.05.2026

Erinnerungsarbeit

Virtuelle Ausstellung mit NS-Zeitzeugen tourt durch Brandenburg

In der mobilen Ausstellung »In Echt?« berichten NS-Zeitzeuginnen und -zeugen von ihren Schicksalen. Die virtuelle Schau wurde 2023 in Potsdam entwickelt und tourt wieder durch Brandenburg

 05.05.2026

Berlin

Merz: Jüdisches Leben so bedroht wie lange nicht mehr

Das Präsidium der CDU tagte am Montag in den Räumen der Jüdischen Gemeinde Chabad Berlin und verabschiedete einen Beschluss gegen Antisemitismus. Kanzler Merz machte zuvor deutlich, warum das wichtig ist

von Detlef David Kauschke  04.05.2026 Aktualisiert

Frankfurt am Main

Marek Lieberberg wird 80 – Ein Leben für die große Bühne

Kaum ein anderer hat die Live-Musiklandschaft in Deutschland über Jahrzehnte so geprägt wie der jüdische Konzertveranstalter aus Frankfurt

 04.05.2026

Glosse

Wie wird man ein anständiger Antisemit? Tipps und Tricks für Judenhasser

Eine Handreichung

von Daniel Neumann  03.05.2026

Geburtstag

Andreis Glück

Der Schoa-Überlebende Andrei Moiseenkow wird 100 – Weimar feiert seinen Ehrenbürger

von Helmut Kuhn  01.05.2026