Berlin

Lesung, Ausstellung, Purim

Katja Petrowskaja Foto: dpa

Lesung

Am Donnerstag, den 27. Februar, liest die Schriftstellerin Katja Petrowskaja um 19 Uhr in der Eberhard-Ossig-Stiftung in der Markgrafenstraße 88 in Berlin-Mitte aus ihrem preisgekrönten Debütroman Vielleicht Esther. Darin begibt sich die promovierte Literaturwissenschaftlerin aus Tartu (Estland), die seit 1999 in Berlin lebt, auf die Spuren ihrer jüdischen Großmutter. Die Autorin schreibt von ihren Reisen zu den Schauplätzen, reflektiert über ein zersplittertes, traumatisiertes Jahrhundert und rückt Figuren ins Bild, deren Gesichter nicht mehr erkennbar sind. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos ja

Ausstellung

Noch bis zum 2. März zeigt die Galerie Circle1 in der Hauptstraße 101 in Berlin-Schöneberg die Ausstellung mit dem Titel »#1«. In der Schau dreht sich alles um das Gefühl und die Bedeutung von »Heimat«. Ausgehend von ihren unterschiedlichen Hintergründen und ausgestattet mit unterschiedlichen Erfahrungen und Kunstpraktiken geben verschiedene jüdische Künstler Einblicke in ihre Arbeiten, darunter Stav Eitan, Julia Gnatowska, Shai Levy, Michael Liani und Benjamin Rapp. Durch eine interdisziplinäre Linse vereint die Ausstellung verschiedene Medien wie Fotografie, Videokunst, Installation, Zeichnung und Skulptur. Die Künstler konzentrierten sich dabei auf die Frage, ob man sich durch den physischen und mentalen Körper auf die Idee von »Heimat« und »Zuhause« beziehen kann. ja

Purim I

Purim steht vor der Tür – in der Synagoge Fraenkelufer in Berlin-Kreuzberg erwartet Familien ein buntes Kinderprogramm, die traditionelle Megilla-Lesung und eine große Feier für alle. Um 16 Uhr beginnen die Beter mit dem Kinderprogramm. Anschließend gibt es Snacks für die Kinder. Um 18 Uhr wird dann in der Synagoge bei der traditio­nellen Megilla-Lesung mit Kantor Simon Zkorenblut gerasselt und geklappert. ja

Purim II

Die Kinder und Jugendlichen der Synagoge Pestalozzistraße proben seit Wochen für ein traditionelles Purimspiel. Unter der Leitung von Kantor Isidoro Abramowicz wird es am 9. März aufgeführt. Da die Räumlichkeiten der Synagoge Pestalozzistraße jedoch zu klein sind, werden sowohl der Gottesdienst als auch das anschließende Purimspiel am 9. März um 18 Uhr im Großen Saal im Gemeindehaus, Fasanenstraße 79/80, stattfinden. ja

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