Potsdam

Kein Café, keine Besichtigungen in der neuen Synagoge

Das Synagogen- und Gemeindezentrum in der Potsdamer Schlossstraße Foto: picture alliance/dpa

Die neue Synagoge in Potsdam wird bis auf Weiteres weder ein Café haben, noch Besichtigungen anbieten. Laut »Tagesspiegel« ist die derzeitige Sicherheitslage ausschlaggebend.

Das Blatt schreibt, die Zentralwohlfahrtsstelle (ZWST) schließe »einen öffentlichen Cafébetrieb« aus diesem Grund aus. Selbiges gilt demnach für Besichtigungen des erst im Juli fertiggestellten Synagogen- und Gemeindezentrums. Mehrere Gemeinden sind dort angesiedelt.

Lesen Sie auch

ZWST-Sprecherin Heike von Bassewitz wird im »Tagesspiegel« zitiert: »Leider würde ein gänzlich offener Betrieb einen eher fahrlässigen Umgang mit der aktuellen Sicherheitslage darstellen«, sagte sie demnach. Lediglich für geschlossene Gruppen werden Führungen angeboten.

Eine große Chanukkia soll vor der neuen Synagoge aufgestellt werden. Das Entzünden der ersten Chanukka-Kerze am 25. Dezember wird dem Bericht zufolge ein öffentliches Event. ja

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

Fünf Gründe, den jüdischen Staat zu lieben – mit all seinen Stärken und Schwächen

von Daniel Neumann  07.04.2026

Berlin

Trauer um Rabbiner Avraham Golovacheov

Der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Chabad Berlin ist am Montag nach schwerer Krankheit gestorben. Vor 18 Jahren war er als Chabad-Gesandter in die deutsche Hauptstadt gekommen

 07.04.2026

Porträt der Woche

Ich bin dankbar

Svitlana Petrovska überlebte die Nazis – und floh vor Putins Krieg nach Berlin

von Rob Savelberg  06.04.2026

Kahal Adass Jisroel

Platz für die Zukunft

Die Gemeinde in Berlin plant für 26 Millionen Euro ein neues Gemeinde- und Bildungszentrum

von Christine Schmitt  06.04.2026

Schwerin

Ein Denkmal für Willy

Der ehemalige Rabbiner William Wolff wird mit einer Statue geehrt

von Axel Seitz  06.04.2026

»Meet a Jew«

Viele Fragen

Marguerite und Benjamin sind zwei Freiwillige, die im Rahmen des Zentralratsprojektes mit Jugendlichen über das Judentum ins Gespräch kommen. So wie kürzlich in Spandau mit einer Box Mazzot

von Alicia Rust  06.04.2026

Jom Haschoa

Narbe gegen das Vergessen

Wir, die Nachkommen der Zeitzeugen und der Ermordeten, dürfen das Leid unserer Großeltern nicht verstecken – wir müssen dafür sorgen, dass es unseren Kindern erspart bleibt

von Eugene Korsunsky  06.04.2026

Jewrovision

Aller guten Moderatoren sind drei

Jung, dynamisch und schlagfertig: Ein Trio wird im Mai durch die Show führen

von Christine Schmitt  06.04.2026

Neukölln

Rechts und links der Sonnenallee

Ein Stadtspaziergang führt auf jüdischen Spuren durch den ehemaligen Arbeiterbezirk

von Pascal Beck  05.04.2026