Berlin

Kai Wegner gratuliert Margot Friedländer

Margot Friedländer Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress

Berlin

Kai Wegner gratuliert Margot Friedländer

Die Holocaustüberlebende wird heute 103 Jahre alt

 05.11.2024 15:08 Uhr

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat Margot Friedländer, die Ehrenbürgerin der Stadt ist, »auch im Namen des Senats« zum 103. Geburtstag gratuliert, den sie heute begeht.

»Ich danke ihr für ihren besonderen Einsatz und für ihr großes Engagement für unsere Stadt Berlin«, erklärte Wegner. »Margot Friedländer setzt sich unerschrocken für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ein und für einen Dialog, der Brücken baut.«

Lesen Sie auch

Trotz ihres hohen Alters sei sie »eine deutlich vernehmbare öffentliche Stimme, die uns alle mahnt und gleichzeitig zur Versöhnung einlädt«, so der Regierende Bürgermeister. »Margot Friedländer trägt dazu bei, dass das jüdische Leben in Deutschland und Berlin ein Gesicht hat, und sie ermutigt viele Menschen, Gesicht zu zeigen.«

Ihr Engagement trage dazu bei, dass Berlin zusammenhalte und »fest an der Seite der Jüdinnen und Juden« stehe. »Dafür danke ich unserer Ehrenbürgerin Margot Friedländer sehr.« im

Thüringen

Achava-Festspiele: Dialog zwischen Religionen und Kulturen

Die Achava-Festspiele gehen mit mehr als 80 Veranstaltungen in ihre zwölfte Ausgabe. Neben Konzerten umfasst das Programm Ausstellungen, Filme, Vorträge, interreligiöse Begegnungen sowie Angebote für Familien und Schulen

 02.07.2026

Sport

Maccabiah Chai!

170 Athletinnen und Athleten sind in Israel beim größten jüdischen Sportevent – Wir stellen Ihnen sechs vor

von Katrin Richter, Helmut Kuhn  01.07.2026

Sachsen-Anhalt

»Eine offene Tür ist unsere Antwort«

Landesverbands-Geschäftsführerin Rimma Fil über wachsenden Antisemitismus, Sorgen vor der Landtagswahl und den festen Willen der jüdischen Gemeinden, sichtbar zu bleiben

von Christine Schmitt  01.07.2026

Verlegung

Magdeburg erhält 900. Stolperstein

Seit 2007 wird in Magdeburg mit Stolpersteinen an Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Die nunmehr 47. Verlegung wurde auf zwei Tage verteilt

 01.07.2026

Kommentar

»Eigentlich habe ich noch nie mit einem Juden gesprochen«

Als Antisemitismusbeauftragter jüdisch zu sein ist kein Manko. Im Gegenteil: Es braucht an deutschen Universitäten mehr jüdische Beauftragte

von Guy Katz  30.06.2026

Meinung

Maccabiah ist gelebte Selbstbehauptung

Gerade jetzt ist es für jüdische Sportler wichtig, in Israel Kraft zu tanken. Es geht nicht nur um Sport, sondern auch um Selbstbehauptung und ein tieferes Verständnis für das Land

von Alon Meyer  30.06.2026

Aufruf

Jüdische Hochschullehrer fordern besseren Schutz gegen Antisemitismus

Hochschulen können ihre jüdischen Studierenden und Lehrenden nicht ausreichend gegen Antisemitismus schützen. Das NJH will das ändern und fordert unter anderem die Möglichkeit zur Exmatrikulation von Störern

 30.06.2026

Forschung

Historiker Gerber: Erinnerung an Holocaust verschwindet

Der Leipziger Historiker Jan Gerber wendet sich gegen ein kontinuierliches Verschwinden der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der Schoa. Der Tod der letzten Zeitzeugen ist für ihn dabei nicht entscheidend

von Volker Hasenauer  29.06.2026

Festival

Trotz Rekordhitze: Tausende Gäste bei Jüdischer Woche in Leipzig

Trotz der sommerlichen Hitze und damit verbundener Programmänderungen seien die Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet auf großen Zuspruch gestoßen

 29.06.2026