Berlin

Kai Wegner gratuliert Margot Friedländer

Margot Friedländer Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress

Berlin

Kai Wegner gratuliert Margot Friedländer

Die Holocaustüberlebende wird heute 103 Jahre alt

 05.11.2024 15:08 Uhr

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat Margot Friedländer, die Ehrenbürgerin der Stadt ist, »auch im Namen des Senats« zum 103. Geburtstag gratuliert, den sie heute begeht.

»Ich danke ihr für ihren besonderen Einsatz und für ihr großes Engagement für unsere Stadt Berlin«, erklärte Wegner. »Margot Friedländer setzt sich unerschrocken für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ein und für einen Dialog, der Brücken baut.«

Lesen Sie auch

Trotz ihres hohen Alters sei sie »eine deutlich vernehmbare öffentliche Stimme, die uns alle mahnt und gleichzeitig zur Versöhnung einlädt«, so der Regierende Bürgermeister. »Margot Friedländer trägt dazu bei, dass das jüdische Leben in Deutschland und Berlin ein Gesicht hat, und sie ermutigt viele Menschen, Gesicht zu zeigen.«

Ihr Engagement trage dazu bei, dass Berlin zusammenhalte und »fest an der Seite der Jüdinnen und Juden« stehe. »Dafür danke ich unserer Ehrenbürgerin Margot Friedländer sehr.« im

Meinung

Berlin bekommt, was es verdient!

Ein Kommentar von Chefredakteur Philipp Peyman Engel zum Erdrutschsieg der Linkspartei in der Hauptstadt

von Philipp Peyman Engel  20.09.2026

Feiertage

Chatima towa, oder was?

Was von Rosch Haschana über Jom Kippur bis Sukkot die korrekte Grußformel ist

von Rabbiner Yaacov Zinvirt  20.09.2026 Aktualisiert

Porträt der Woche

Damit die Namen bleiben

Jorge Steffen ist Germanist und engagiert sich für den Erhalt von Grabsteinen

von Gerhard Haase-Hindenberg  20.09.2026

Sachsen-Anhalt

Halle: Gemeindevorsitzender hat keine Angst vor AfD-Regierung

Max Privorozki kritisiert in einem aktuellen Interview das Geschichtsbild der AfD in Sachsen-Anhalt. Er wolle jedoch abwarten, »was die Partei tatsächlich umsetzen würde«

 20.09.2026

Kommentar

Die Schatten der Vergangenheit sind lang

Wie der Hessische Rundfunk über jüdische Grundstücke stolpert

von Daniel Neumann  18.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge: Staatsanwaltschaft geht von Judenhass aus

Der 37 Jahre alte mutmaßliche Täter soll aus antisemitischen Gründen gehandelt haben

 18.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge

Nach ersten Erkenntnissen handelte der polizeibekannte Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit allein

 18.09.2026 Aktualisiert

Sukkot

Fast zu Hause

Unsere Autorin flüchtete mit ihren Kindern 2022 aus der Ukraine. In Rottweil begann die kleine Familie ein neues Leben. Zum Laubhüttenfest blickt die Manikeurin auf ihr Ankommen zurück

von Olga Nemchenko  17.09.2026

Jubiläum

Jüdischer Landesverband Sachsen feiert 100-jährige Geschichte

Rund 20.000 Jüdinnen und Juden haben vor dem Zweiten Weltkrieg in Sachsen gelebt. Bereits vor 100 Jahren wurde eine jüdische Interessenvertretung gegründet

 16.09.2026