Jüdische Gemeinde Düsseldorf

Eigenes Gymnasium eröffnet 2016

Gemeinsam lernen – 2016 soll das Jüdische Gymnasium in Düsseldorf eröffnen. Foto: dpa

Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf wird im kommenden Jahr ein eigenes Gymnasium eröffnen. Der Vorstandsvorsitzende der drittgrößten jüdischen Gemeinde in Deutschland, Oded Horowitz, sagte am Donnerstagabend, das Gymnasium werde nach jahrelangen Gesprächen mit der Stadt nun zum Schuljahresbeginn am 24. August 2016 starten.

Die Schule soll vierzügig sein und im Endausbau 750 Schüler haben. Laut Horowitz werden rund 40 Prozent der Schüler jüdischen Glaubens sein.

Schwerpunkt Er denke, dass der neben der jüdischen Ausrichtung vorgesehene naturwissenschaftliche Schwerpunkt des Gymnasiums auch ausreichend interessierte Schüler und Eltern anderer Religionen anspreche, sagte Horowitz bei der Verleihung der Josef-Neuberger-Medaille in Düsseldorf.

Wenn Schüler verschiedenen Glaubens an einer Schule seien, werde das zudem das gegenseitige Verständnis fördern und Vorurteile abbauen.

Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf ist mit rund 7500 Mitgliedern die größte Gemeinde in Nordrhein-Westfalen sowie nach der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern die drittgrößte Gemeinde in Deutschland.

Meinung

Berlin bekommt, was es verdient!

Ein Kommentar von Chefredakteur Philipp Peyman Engel zum Erdrutschsieg der Linkspartei in der Hauptstadt

von Philipp Peyman Engel  20.09.2026

Feiertage

Chatima towa, oder was?

Was von Rosch Haschana über Jom Kippur bis Sukkot die korrekte Grußformel ist

von Rabbiner Yaacov Zinvirt  20.09.2026 Aktualisiert

Porträt der Woche

Damit die Namen bleiben

Jorge Steffen ist Germanist und engagiert sich für den Erhalt von Grabsteinen

von Gerhard Haase-Hindenberg  20.09.2026

Sachsen-Anhalt

Halle: Gemeindevorsitzender hat keine Angst vor AfD-Regierung

Max Privorozki kritisiert in einem aktuellen Interview das Geschichtsbild der AfD in Sachsen-Anhalt. Er wolle jedoch abwarten, »was die Partei tatsächlich umsetzen würde«

 20.09.2026

Kommentar

Die Schatten der Vergangenheit sind lang

Wie der Hessische Rundfunk über jüdische Grundstücke stolpert

von Daniel Neumann  18.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge: Staatsanwaltschaft geht von Judenhass aus

Der 37 Jahre alte mutmaßliche Täter soll aus antisemitischen Gründen gehandelt haben

 18.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge

Nach ersten Erkenntnissen handelte der polizeibekannte Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit allein

 18.09.2026 Aktualisiert

Sukkot

Fast zu Hause

Unsere Autorin flüchtete mit ihren Kindern 2022 aus der Ukraine. In Rottweil begann die kleine Familie ein neues Leben. Zum Laubhüttenfest blickt die Manikeurin auf ihr Ankommen zurück

von Olga Nemchenko  17.09.2026

Jubiläum

Jüdischer Landesverband Sachsen feiert 100-jährige Geschichte

Rund 20.000 Jüdinnen und Juden haben vor dem Zweiten Weltkrieg in Sachsen gelebt. Bereits vor 100 Jahren wurde eine jüdische Interessenvertretung gegründet

 16.09.2026