Rostock

Das Double geholt

So sehen Sieger aus: Die Makkabäer aus Rostock gewannen zum zweiten Mal in Folge den Deutschlandpokal im Mannschafts-Säbelfechten. Foto: PR

Mit einem großen Erfolg in der Tasche ist die Säbelmannschaft für die European Maccabi Games (EMG) vom 29. Juli bis 7. August in Budapest gut gerüstet. Konstantin Boyko, Alexander Medowoi, Ruslan Satschkow und Sebastian Gadow gewannen zum zweiten Mal in Folge den Deutschlandpokal im Mannschafts-Säbelfechten. Dabei setzten sie sich gegen 31 Teams aus Deutschland durch und gewannen am 1. Juni in Alsfeld im Finale der letzten acht alle Gefechte.

Entsprechend euphorisch fiel auch die Resonanz aus. Trainer Alexander Bondar, der vor Kurzem auch zum Bundestrainer der Fechter ernannt worden ist, freut sich sehr über den Sieg. »Im vergangenen Jahr haben alle gesagt, dass wir Glück hatten. In diesem Jahr haben wir gezeigt, dass es nicht nur Glück, sondern Können war«, sagte er der Jüdischen Allgemeinen. Nun hofft er, im nächsten Jahr das Triple beim Deutschlandpokal gewinnen zu können.

Makkabi Deutschland gratulierte den Rostockern.

EMG Makkabi Deutschland gratulierte den Rostockern und schrieb auf Facebook: »Liebe Rostocker, die Makkabi-Familie ist stolz auf euch! Wir freuen uns, dass die deutschen Meister Makkabi Deutschland auch bald bei den EMGs in Budapest vertreten werden.«

»Orkan Makkabi fegt die Gegner von der Planche«, beschrieb Maccabi Rostock seine Leistung gegen Gegner wie den TV Alsfeld und den TSV Weilheim. Der Finalgegner hieß schließlich FSV Mülheim, den die Mannschaft von Trainer Alexander Bondar mit 45:26 Punkten deutlich schlug. Der Deutschlandpokal ist nach Angaben des deutschen Fechterbundes die größte fechtsportliche Veranstaltung in Deutschland.

Auf die EMG in Budapest freut sich Bondar schon sehr. »Unsere Mannschaft ist bestens in Form und im besten Alter«, sagt er. Die ungarische Fechtmannschaft sieht Bondar auch als einen der Hauptkonkurrenten für die deutschen Fechter. Als ernsthafte Gegner sieht der Bundestrainer auch die Mannschaft aus den USA. »Aber wir sind bestens vorbereitet. Es wird eine großartige Veranstaltung«, ist sich Bondar sicher.  ja

Architektur

Von Brandenburg nach Haifa

In Finow wird ein historisches Kupfer-Haus restauriert. Einst von Walter Gropius modernisiert, zogen die mobilen, industriell gefertigten Bauten mit ihren Eigentümern bis nach Palästina

von Mark Feldon  27.09.2026

Literatur

Wenn Fiktion zur Geschichtsschreibung wird

Der israelische Bestsellerautor Dror Mishani stellte im Gespräch mit Richard C. Schneider seinen neuen Roman »Nicht« vor

von Nora Niemann  27.09.2026

München

»Ihr Licht ist nicht verloschen«

Die Frauen-Mikwe der Gemeinde trägt seit Kurzem den Namen von Rebbetzin Shoshana Brodman

von Luis Gruhler  27.09.2026

Wolfgang Benz, Stefanie Schüler-Springorum und das deutsche Zentrum für Antisemitismusleugnung

Ein Kommentar von JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel

von Philipp Peyman Engel  25.09.2026

Engagement

Erstklassig, Digga!

Der Fußballverein Hannover 96 ist nun beim Projekt »Shalom, Digga« in Niedersachsen mit dabei

von Katrin Richter  24.09.2026

Kommentar

Sprecht mit uns. Nehmt uns ernst

Herr Ramelow, die jüdische Gemeinschaft, die vor Judenhass warnt, ist nicht das Problem. Antisemitismus ist das Problem - insbesondere in Ihrer Partei

von Avitall Gerstetter  24.09.2026

Deutschland

»Existenzgefahr für Berlins Juden«

Die Linke macht immer wieder mit Judenhass und Forderungen nach der Auslöschung Israels von sich reden. Der Wahlsieg der Partei veranlasst nun den israelischen Botschafter zu einer ungewöhnlich deutlichen Stellungnahme

 23.09.2026

Hellerau

Tscheburaschka und WBS70

Die Ausstellung »Jüdische Ossis IV – Räume der Freiheit und des Rückzugs« stellt Fragen nach privater und öffentlicher Identität

von Katrin Richter  22.09.2026

Hillel

»Man fühlt sich bei uns willkommen«

Die neue Geschäftsführerin Liora Jaffe über das Zuhören, Visionen und Aha-Momente

von Christine Schmitt  22.09.2026