Berlin

Daniel Alter wird Antisemitismusbeauftragter

Rabbiner Daniel Alter im August bei einer Solidaritätskundgebung in Berlin Foto: Gregor Zielke

Die Jüdische Gemeinde zu Berlin hat Rabbiner Daniel Alter zum neuen Antisemitismusbeauftragten berufen. Das gab der Gemeindevorsitzende Gideon Joffe auf der Repräsentantenversammlung am Mittwochabend bekannt. Alter war im August selbst Opfer eines brutalen antisemitischen Übergriffs geworden. »In Zeiten zunehmender – nicht nur antisemitischer – Gewalt in der Gesellschaft erhält die Gemeinde mit Rabbiner Alter einen konsequenten und doch besonnenen Mahner«, sagte Joffe.

Alter möchte künftig mit anderen Organisationen und Netzwerken kooperieren und sich besonders um Präventionsmaßnahmen an Schulen kümmern. Zur neuen Aufgabe sagte der 53-Jährige: »Der Kampf gegen den Antisemitismus muss nicht allein im Interesse der jüdischen Gemeinschaft geführt werden, sondern ist Voraussetzung für eine demokratische Zivilgesellschaft an sich.«

Zugleich übernimmt Alter das neu geschaffene Amt des Beauftragten für den interreligiösen Dialog. ja

Sachsen-Anhalt

Lotto fördert Dachsanierung der Synagoge in Gröbzig

Die jüdische Gemeinde in Gröbzig entstand im 17. Jahrhundert nur wenige Kilometer entfernt von der anhaltischen Residenzstadt Köthen. Die 1796 errichtete klassizistische Synagoge wird seit 1934 als Museum genutzt

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Frankfurt

Jüdische Akademie soll »Haus der Zukunft« sein

In der ersten Diskussionsrunde der neuen Jüdischen Akademie in Frankfurt stieß ein Wunsch angesichts von Antisemitismus und innerjüdischer Differenzen auf große Zustimmung: Die Akademie soll ein »Haus der Zukunft« sein

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Verantwortung

Abschied und Neuanfang

David Beck übernimmt als Nachfolger von Andreas Franck das Amt des Zentralen Antisemitismusbeauftragten der Bayerischen Justiz

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München

20 Jahre Ohel-Jakob-Synagoge: Merz, Aigner und Söder beim Festakt

Am 9. November 2006 wurde die Synagoge Ohel Jakob eröffnet - als Zeichen für die Rückkehr jüdischen Lebens ins Herz Münchens. Den 20. Jahrestag feiert die Kultusgemeinde mit einem Festakt. Erwartet werden prominente Gäste, etwa Bundeskanzler Merz

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Feier

»Ein Zuhause«

Es war ein bewegender Moment: Nach langer Planung öffnete die bundesweit wirkende Jüdische Akademie in Frankfurt ihre Türen. Mit Prominenz, rabbinischem Segen - und eindringlichen Worten gegen Antisemitismus

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Eröffnungsrede

»Raum geben für Differenzierung«

Zentralratspräsident Josef Schuster skizzierte in seiner Rede zur Eröffnung der Jüdischen Akademie, welche Rolle sie in der Gesellschaft spielen soll. Wir dokumentieren die Ansprache im Wortlaut

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Baustelle der Jüdischen Akademie an einer Straße in Frankfurt am Main

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Jüdische Akademie öffnet in Frankfurt

Es soll ein Ort des Diskurses und der Begegnung sein: In Frankfurt wird die Jüdische Akademie feierlich eröffnet

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Frankfurt am Main

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Es ist die erste Institution dieser Art in der Bundesrepublik. Was hat es damit auf sich?

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Eine Akademie für Deutschland

Heute ist in Frankfurt die Jüdische Akademie feierlich eröffnet worden. Sie soll innerjüdische Debatten fördern und jüdische Perspektiven stärker in die Gesellschaft einbringen

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