Berlin

Zwei Polizisten bei anti-israelischer Demo verletzt

Eine pro-palästinensische Demonstration (Symbolfoto) Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

In Berlin ist es am Montagabend erneut zu einer »pro-palästinensischen« Demonstration gekommen, bei der es zu Gewaltakten kam. Teilnehmer verstießen zudem gegen Auflagen. Die unangemeldete Versammlung mit über 120 Teilnehmern fand am stark von Touristen frequentierten Checkpoint Charlie statt.

In einer gerade veröffentlichten Erklärung der Polizei hieß es, in sozialen Medien sei zu der Demonstration aufgerufen worden. Vor Ort hätten Beamte per Lautsprecherdurchsage versucht, einen Versammlungsleiter zu finden, was scheiterte, da sich niemand meldete.

Später gab sich jedoch eine Frau als Organisatorin zu erkennen, als sie den anderen Teilnehmern plötzlich auftrug, sich zu entfernen. Ihre Personalien wurden festgestellt. Wegen eines Verstoßes gegen das Versammlungsfreiheitsgesetz wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen sie eingeleitet.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Tätlicher Angriff

Während die Polizei - ebenfalls über Lautsprecher - Auflagen und Beschränkungen verlas, übertönten die Demonstranten die Ansagen, indem sie Israel- und polizeifeindliche Parolen brüllten. Als sie den Ort der Versammlung dann verließen, sei es »zu einem tätlichen Angriff und Widerstandshandlungen gegen Polizeikräfte« gekommen, hieß es.

Vier Frauen und ein Mann wurden zeitweilig von Beamten festgehalten, während Strafermittlungsverfahren gegen sie eingeleitet wurden. Die Vorwürfe: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, tätlicher Angriff und Bedrohung eines Pressevertreters.

Zwei Polizeikräfte wurden bei dem Einsatz verletzt. Einer von ihnen musste seinen Dienst abbrechen. Regelmäßig kommt es bei »pro-palästinensischen« Demonstrationen zu Gewalt gegen Polizisten und anderen Straftaten. im

Umfrage

Studie: Für die meisten muslimischen Schüler ist der Koran wichtiger als deutsche Gesetze

Fast die Hälfte der Befragten will einen islamischen Gottesstaat

 22.04.2024

Vereinte Nationen

»Whitewash«: UNRWA-Prüfbericht vorgelegt

Eine Untersuchung sollte die schweren Vorwürfe gegen das UN-Hilfswerk aufklären - vorab sickerten erste Details durch

von Michael Thaidigsmann  22.04.2024

Berlin

Ausstellung will Leben in Geiselhaft simulieren

In der Fasanenstraße werden in einem Container die Bedingungen der Geiseln in Gaza simuliert

von Pascal Beck  22.04.2024

Rechtsextremismus

»Höckes Sprachgebrauch ist ein klarer Angriff - und erfolgreich«

Der Soziologe Andreas Kemper zu Strategien des AfD-Politikers

von Nils Sandrisser  22.04.2024

Frankreich

Französischer Bürgermeister zeigt Hitlergruß - Rücktrittsforderungen

Die Präfektur Val-de-Marne will die Justiz einschalten

 22.04.2024

Meinung

Antisemitische Verschwörungen, Holocaust-Relativierung, Täter-Opfer-Umkehr: Der Fall Samir

Der Schweizer Regisseur möchte öffentlich über seine wirren Thesen diskutieren. Doch bei Menschenhass hört der Dialog auf

von Philipp Peyman Engel  22.04.2024

Österreich

Vier Deutsche nach Gedenkbesuch bei Hitlers Geburtshaus angezeigt

Die Verdächtigen waren nach Braunau gefahren, um dort weiße Rosen niederzulegen

 22.04.2024

Berlin

Große KZ-Gedenkstätten gegen Schüler-Pflichtbesuche

Die Unionsfraktion hatte sich dafür ausgesprochen

 22.04.2024

Meinung

Erinnert euch an Ägypten

Nur eine Handvoll Mitglieder zählen die Gemeinden in Kairo und Alexandria heute. Jedoch haben die wenigsten Juden ihre Heimat aus religiöser Sehnsucht verlassen – sie wurden gewaltvoll vertrieben

von Mascha Malburg  22.04.2024