Meinung

Zurück in die Steinzeit

Für die Polizei in Berlin und Hamburg wird der 1. Mai im wörtlichen Sinne zu einem Tag der Arbeit. Militante Linke rufen für Samstag zu gewaltsamen Demonstrationen gegen Neonaziaufmärsche auf. Im Internet werben vermummte Autonome mit Eisenstangen und Baseballschlägern für den Kampf gegen Polizei und Rechtsextreme. Beobachter befürchten, dass es brutaler wird als in den vergangenen Jahren. Die Gewerkschaft der Polizei warnt, es könne zu Hunderten Verletzten, vielleicht gar zu Toten kommen. Unter dem Deckmantel hehrer Ziele sind immer mehr junge Linksradikale von einem Blutrausch getrieben, der dem ihrer rechtsextremen Widersacher gefährlich nahekommt. Doch für einen Polizisten macht es keinen Unterschied, ob der Pflasterstein, der ihn niederstreckt, von einem rechten oder linken Arm geschleudert wird. Daher ist es verantwortungslos, wenn gesellschaftskritische, ja gebildete Zeitgenossen für Gewaltexzesse Verständnis zeigen, so sie denn von links kommen. Lange vorbei sind die Zeiten, da es der Keule bedurfte, um sich politisch Gehör zu verschaffen.

USA

Trump beschimpft einmal mehr jüdische Biden-Wähler

Ex-Präsident: »Jeder jüdische Mensch, der für einen Demokraten stimmt oder für (Präsident Joe) Biden stimmt, sollte sich am Kopf untersuchen lassen«

 12.04.2024

Parlament

Bundestag debattiert Maßnahmen zur Antisemitismus-Bekämpfung

Streit um gemeinsame Entschließung von Unions- und Regierungsfraktionen. CDU/CSU-Antrag abgelehnt

 12.04.2024

Berlin

Faeser zu »Palästina-Kongress«: Einschreiten bei Straftaten

»Wer Hass gegen Juden verbreitet, muss wissen, dass das schnell und konsequent verfolgt wird«, sagt die Innenministerin

 12.04.2024

Argentinien

Terroranschlag auf jüdisches Kulturzentrum: Iran als Urheber verurteilt

Die Attacke in Buenos Aires wird als Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft

 12.04.2024

Berlin

Wegner nennt »Palästina-Kongress« unerträglich

»Wir dulden in Berlin keinen Hass oder Hetze gegen Jüdinnen und Juden«, sagt der Regierende Bürgermeister

 12.04.2024

Antisemitismus

»Palästina-Kongress« findet in Berlin-Tempelhof statt

Die Polizei ist bis Sonntag auf Demonstrationen vorbereitet

 12.04.2024

München

Zentralrat der Juden würdigt »Die Rückkehr der Namen«

Mit dem Projekt erinnert der Bayerische Rundfunk (BR) zusammen mit der Landeshauptstadt an 1000 NS-Opfer

 12.04.2024

Berlin

Polizei vor Großeinsatz wegen »Palästina-Kongress«

Tausende Beamte sind am Wochenende im Einsatz

 12.04.2024

Debatte

Heftiger Schlagabtausch im Studio: So war das TV-Duell Höcke gegen Voigt

Der Thüringer CDU-Chef hat sich einen heftigen Schlagabtausch mit dem AfD-Faschisten Björn Höcke geliefert

 11.04.2024