Berlin

Zentralrat bestürzt über Raketenangriff

Zentralratspräsident Josef Schuster Foto: Thomas Lohnes/ZR

Der Zentralrat der Juden in Deutschland ist zutiefst bestürzt über den massiven Raketenbeschuss durch die Hamas und den Islamischen Dschihad, dem Israel ausgesetzt ist. In einer Mitteilung am Mittwoch hieß es: »Die Angriffe der palästinensischen Terrororganisationen haben bereits mehrere Verletzte gefordert. Bei einem Raketenangriff auf einen israelischen Kindergarten ist nur durch viel Glück niemand verletzt worden.«

Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, sagte: »Das menschenverachtende Vorgehen der Hamas und des Islamischen Dschihad ist unerträglich. Die Terroristen zeigen deutlich, dass sie keinen Frieden mit Israel wollen und weiterhin die Vernichtung Israels als Ziel haben.«

Geisel Für ihre Zwecke nehme die Hamas ihre eigene Bevölkerung als Geisel, so Schuster weiter. Israel müsse jetzt alles tun, um seine Bürger zu schützen: »Wir appellieren an die Bundesregierung, endlich wirksam gegen die Hamas vorzugehen. Vor allem die Verwendung von UN- und EU-Hilfsgeldern an palästinensische Organisationen muss kritisch überprüft werden. Hier darf es keine falsche Toleranz geben«, unterstrich der Zentralratspräsident. ja

Wien

Iran glaubt weiter an Erfolg der Atomgespräche

Kritik der USA: Teheran ist nicht wirklich an einer Einigung interessiert

 06.12.2021

Baden-Württemberg

Zettel mit »Judenstern« an Geschäften in Bruchsal aufgehängt

Die Polizei prüft, ob eine strafbare Handlung vorliegt. Stadt verurteilt die Plakataktion

 06.12.2021

Berlin

Neue Innenministerin möchte Schwerpunkt auf Bekämpfung des Rechtsextremismus legen

Nancy Faeser (SPD): »Rechtsextremismus ist größte Bedrohung für die Demokratie«

 06.12.2021

Festjahr

1700 Flaggen erinnern an 1700 Jahre

An Aktion »Flagge zeigen für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus« beteiligt sich auch der Zentralrat der Juden

 06.12.2021

Gegner der Corona-Maßnahmen

Thüringer Innenminister sieht Radikalisierung der Szene

Nach Fackelaufmarsch vor Haus der Gesundheitsministerin warnt Georg Maier (SPD) vor Aufrufen zur Gewalt

 06.12.2021

Atomprogramm

Bericht: Mossad hat im Iran explosives Baumaterial zerstört

Der israelische Geheimdienst soll für mehrere erfolgreiche Sabotageakte verantwortlich sein

 04.12.2021

Justiz

Historiker im KZ-Prozess: SS-Wachen waren an Erschießungen beteiligt

Mehr als 200.000 Menschen waren zwischen 1936 und 1945 im KZ Sachsenhausen inhaftiert. Bewacht wurden sie von Menschen wie Josef S. Der 101-Jährige steht dafür jetzt vor Gericht

von Lukas Philippi  03.12.2021

Einwanderungsgesellschaft

Bundespräsident verleiht Verdienstorden

Zu den Ausgezeichneten gehören unter anderem KIgA und das Jugendbildungswerk »Open Mind«

 03.12.2021 Aktualisiert

Medien

Antisemitismusvorwürfe: DW stellt Mitarbeiter während Prüfung frei

Geprüft werden die Anschuldigungen von Ahmad Mansour und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

 03.12.2021