Krieg

»Wir halten die Stellung«

Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Mit einem Selfie haben der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und Verteidigungsminister Olexij Resnikow Berichten widersprochen, sie seien aus Kiew geflohen. »Wir halten die Stellung«, twitterte Resnikow am Sonntag. Er betonte den Durchhaltewillen der Führung.

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»85 Stunden Verteidigung. Die Ukrainer einschüchtern - vergeblich. Unsere Verteidiger und Verteidigerinnen kaputt kriegen - gelingt nicht. Uns zwingen, die Hauptstadt aufzugeben - gelingt ihnen auch nicht«, schrieb der Minister. Es seien äußerst schwere Stunden. »Doch sie werden vorübergehen. Übermorgen ist bereits Frühling. Die Ukraine wird siegen. Sie siegt bereits!«

Ein Video oder Foto, das den Präsidenten eindeutig in Kiew zeigt, wurde am Sonntag aber zunächst nicht geteilt. Selenskyj hatte sich an den Vortagen in Clips im Regierungsviertel gezeigt.

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Selenskyj hat sich unterdessen angesichts der geplanten Friedensverhandlungen mit Russland skeptisch gezeigt. »Ich glaube nicht an ein Ergebnis dieses Treffens, aber lasst es uns versuchen«, sagte Selenskyj in einer Stellungnahme. Er versuche, den Krieg zu stoppen, solange es eine minimale Chance gebe. Daran dürfe kein einziger Ukrainer zweifeln, sagte Selenskyj.

Er hatte zuvor betont, dass der Ukraine keine Bedingungen für die Gespräche an der ukrainisch-belarussischen Grenze ggestellt worden seien. Nach einem Telefonat mit dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko stimmte Selenskyj den Verhandlungen zu. Sie sollen am Grenzfluss Pripjat nahe des Grenzübergangs Alexandrowka (Belarus) und Wiltscha (Ukraine) stattfinden. Lukaschenko habe ihm zugesagt, dass Belarus keine Soldaten in die Ukraine schicken werde, sagte Selenskyj. dpa

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