Deutschland stockt seine humanitäre Hilfe für den Nahen und Mittleren Osten auch vor dem Hintergrund des Iran-Krieges weiter auf. Außenminister Johann Wadephul (CDU) teilte bei einem Besuch im Golf-Emirat Katar mit, das Auswärtige Amt stelle weitere Mittel in Höhe von 93 Millionen Euro zur Verfügung. Damit hat das deutsche Außenministerium in den vergangenen Monaten humanitäre Hilfe in Höhe von bis zu 188 Millionen Euro für die Menschen in der Region bereitgestellt.
Mit dem Geld sollen das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR, das Welternährungsprogramm WFP, das Kinderhilfswerk Unicef, das Internationale Komitee vom Roten Kreuz sowie weitere Nichtregierungsorganisationen unterstützt werden. Sie sollen ihre Aktivitäten in Ländern der Region wie Libanon, Jordanien, Syrien und den Palästinensischen Gebieten aufrechterhalten und flexibel darauf reagieren können, wenn neuer Bedarf entsteht. dpa