Berlin

»Verlässlicher Partner der jüdischen Gemeinschaft«

Zentralratspräsident Josef Schuster Foto: ZR

Zum Ende der Amtszeit von Joachim Gauck hat der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, den scheidenden Bundespräsidenten als einen immer verlässlichen Partner der jüdischen Gemeinschaft gewürdigt.

Unmissverständlich habe Gauck deutlich gemacht, dass die Erinnerung an die Schoa zur deutschen Identität gehöre und dies auch von Einwanderern akzeptiert werden müsse.

werte Mit großer Authentizität habe Gauck auch seine Freude über das wieder gewachsene jüdische Leben in Deutschland zum Ausdruck gebracht. »Sein Einstehen für Werte wie Freiheit und Respekt hat unserem Land gut getan. Zudem stellte sich Joachim Gauck auch klar an die Seite Israels. Die jüdische Gemeinschaft ist ihm zu tiefem Dank verpflichtet«, so Zentralratspräsident Schuster.

Dem neuen Bundespräsidenten wünsche er eine erfolgreiche Amtszeit: »Der Zentralrat der Juden ist überzeugt, dass auch Frank-Walter Steinmeier seine Erfahrung, sein Einfühlungsvermögen und sein diplomatisches Geschick einbringen wird, um unsere Gesellschaft auch in schwierigen Zeiten zu einen.« ja

Teheran

Bericht: Internetsperre im Iran teilweise aufgehoben

Nach mehr als zwei Monaten ist das Internet im Iran laut einem Bericht teilweise wieder erreichbar. Ob die Aufhebung der Sperre dauerhaft bleibt, ist noch offen

 26.05.2026

Texas

»Ich bin gegen zionistische Juden«: Schwere Vorwürfe gegen Kandidatin der Demokraten

Maureen Galindo will ein »Gefängnis für amerikanische Zionisten« einrichten

 26.05.2026

Förderung

Bundesrechnungshof rügt Auswärtiges Amt wegen Geld für Islamic Relief

Islamic Relief Deutschland präsentiert sich als humanitäre Hilfsorganisation. Und erhielt Förderung des Auswärtigen Amtes. Der Bundesrechnungshof rügt das: Es gebe Verbindungen zur Muslimbruderschaft

von Christoph Arens  26.05.2026

Mexiko-Stadt

Mexiko nimmt iranische Nationalmannschaft während der WM auf

Präsidentin Claudia Sheinbaum sagt, die USA hätten angefragt, ob die Iraner in ihrem Land übernachten könnten. »Und wir haben gesagt: Ja, ohne Problem, wir haben damit überhaupt kein Problem.«

 26.05.2026

Teheran

Irans Präsident ordnet Freischaltung des Internets an

Während des Krieges wollte das Regime offenbar verhindern, dass Berichte, Bilder über das Ausmaß der Kriegsschäden sowie über die Stimmung im Land in sozialen Medien verbreitet werden

 26.05.2026

Bilbao/Wien

Festnahmen und Tumulte um Gaza-Flottillen-Aktivisten in Spanien und Österreich

Teils chaotische Szenen mit Rangeleien und dem Einsatz von Gewalt durch Sicherheitskräfte werden von den Flughäfen in Bibao und Wien gemeldet

 26.05.2026

Dresden

Wegen Betrugs und Geldwäsche: Bewährungsstrafe für Rabbiner

Das Amtsgericht Dresden hat sein Urteil gesprochen: Ein 41-jähriger Rabbiner wurde der Beihilfe zum Betrug für schuldig befunden

 26.05.2026

Nahost

USA greifen iranische Ziele an

Das US-Zentralkommando spricht von begrenzten Einsätzen, die »vorerst abgeschlossen« worden seien. Derweil warnt Außenminister Rubio das Teheraner Regime

 26.05.2026

Washington D.C.

Trump drängt auf Ausweitung der Abraham-Abkommen als Teil eines Iran-Deals

Der Präsident schreibt: »Nach all der Arbeit der Vereinigten Staaten, dieses sehr komplexe Puzzle zusammenzufügen, sollte es verpflichtend sein, dass all diese Länder mindestens gleichzeitig die Abkommen unterzeichnen.«

 26.05.2026