Berlin

»Verlässlicher Partner der jüdischen Gemeinschaft«

Zentralratspräsident Josef Schuster Foto: ZR

Zum Ende der Amtszeit von Joachim Gauck hat der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, den scheidenden Bundespräsidenten als einen immer verlässlichen Partner der jüdischen Gemeinschaft gewürdigt.

Unmissverständlich habe Gauck deutlich gemacht, dass die Erinnerung an die Schoa zur deutschen Identität gehöre und dies auch von Einwanderern akzeptiert werden müsse.

werte Mit großer Authentizität habe Gauck auch seine Freude über das wieder gewachsene jüdische Leben in Deutschland zum Ausdruck gebracht. »Sein Einstehen für Werte wie Freiheit und Respekt hat unserem Land gut getan. Zudem stellte sich Joachim Gauck auch klar an die Seite Israels. Die jüdische Gemeinschaft ist ihm zu tiefem Dank verpflichtet«, so Zentralratspräsident Schuster.

Dem neuen Bundespräsidenten wünsche er eine erfolgreiche Amtszeit: »Der Zentralrat der Juden ist überzeugt, dass auch Frank-Walter Steinmeier seine Erfahrung, sein Einfühlungsvermögen und sein diplomatisches Geschick einbringen wird, um unsere Gesellschaft auch in schwierigen Zeiten zu einen.« ja

Luftfahrt

Bericht: Israels Staatsflugzeug zum Berliner Flughafen gebracht

Wegen des Kriegs gegen den Iran: »Flügel Zions« parkt nun am Flughafen BER

 02.03.2026

Nahost

Katar schießt zwei iranische Kampfjets ab

Der iranische Beschuss in der Golfregion lässt nicht nach. Zum ersten Mal meldet der Golfstaat Katar nun den Abschuss zweier Kampfflugzeuge

 02.03.2026

Botschafter Ron Prosor: Das Regime in Teheran steht mit dem Rücken zur Wand

Interview

»Ich bin für die klare Haltung Deutschlands dankbar«

Israels Botschafter Ron Prosor zu deutschen Reaktionen nach den Angriffen auf den Iran, zur Sicherheitslage israelischer und jüdischer Einrichtungen sowie zu einer Nachricht zu Purim

von Detlef David Kauschke  02.03.2026

Krieg gegen Iran

Trump: »Die große Welle kommt erst noch«

Der US-Präsident hat noch umfassendere Angriffe gegen das Mullah-Regime in Teheran angekündigt und schließt auch den Einsatz von Bodentruppen nicht aus

 02.03.2026

Auswirkungen

Beauftragter Klein warnt vor Vergeltungsaktionen und Demos

Der Krieg in Nahost kann auch auf Deutschland überschwappen - in Form von Anschlägen oder antisemitischen Demonstrationen. Wie das aussehen kann, erklärt der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung

 02.03.2026

Teheran

Stimmen aus Teheran

Den dritten Tag in Folge fliegt Israels Luftwaffe Angriffe im Iran. Vielen Menschen bereitet der Krieg und die ungewisse Zukunft Sorgen

 02.03.2026

Thüringen

Geheimdienstchef: Verdeckte Operationen Irans in Deutschland möglich

Landesverfassungsschutzchef Stephan Kramer spricht von einer »anhaltend hohen Gefährdungslage«

 02.03.2026

Meinung

Wie die Kirche beim Thema Iran die Orientierung verliert

Wenn im Nahen Osten die Raketen einschlagen, schlagen in Deutschland zuverlässig die Liturgien an. Dann ertönt immer der gleiche Dreiklang: Deeskalation, Dialog, Gebet. Das ist eine beunruhigende Blindheit gegenüber der Realität des iranischen Regimes, findet unser Autor.

von Daniel Neumann  02.03.2026

Nahost

Bundesregierung will Kinder, Kranke und Schwangere zurückholen

Flugzeuge seien auf dem Weg in den Oman und nach Saudi-Arabien, so Außenminister Wadephul

 02.03.2026