Nahost

Trump: »Höherer Preis« für Israel

US-Präsident Donald Trump bei seiner Rede im Civic Center von Charleston (West Virginia) Foto: dpa

US-Präsident Donald Trump hat am Dienstagabend (Ortszeit) angekündigt, Israel werde wegen der Entscheidung der USA, ihre Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen, »einen höheren Preis« bei Friedensgesprächen mit den Palästinensern bezahlen müssen.

In einer Rede in Charleston (West Virginia) sagte Trump, die Palästinenser würden »etwas sehr Gutes« bei künftigen Verhandlungen bekommen. Konkret wurde der US-Präsident nicht.

entscheidung Erneut verteidigte Trump seine Entscheidung zur Botschaftsverlegung, die im Mai 2018 in die Tat umgesetzt wurde. »Wir haben es (Jerusalem) vom Tisch genommen. Frühere Verhandlungen sind immer an Jerusalem gescheitert. Jetzt muss Israel einen höheren Preis bezahlen, weil es (Jerusalem) nicht mehr auf dem Tisch liegt. Die Palästinenser werden etwas sehr Gutes bekommen, denn sie sind als Nächste dran«, so Trump.

Bisher sind keine Details des mehrfach in Aussicht gestellten Nahost-Friedensplans von Donald Trump bekannt geworden. Ein Zeitplan liegt ebenfalls nicht vor. Nach Trumps Ankündigung von Ende 2017, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, hatten Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde die Gespräche mit Mitgliedern der US-Regierung abgebrochen. ag

RIAS Sachsen-Anhalt

Meldestelle dokumentiert antisemitische Vorfälle

Arbeit der Einrichtung im Beisein von Ministerpräsident Reiner Haseloff der Öffentlichkeit vorgestellt

 30.11.2022

Antisemitismus

Nationale Strategie beschlossen

Zentralratspräsident Josef Schuster äußerte sich in einer ersten Reaktion positiv

von Michael Thaidigsmann  30.11.2022

Nach Schüssen auf Rabbinerhaus

NRW-Beauftragte besucht Alte Synagoge Essen

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ruft zu gesamtgesellschaftlichem Engagement gegen Judenfeindlichkeit auf

 30.11.2022

Stutthof-Prozess

»Ein Recht auf Antworten«

Die Nebenklage fordert die ehemalige Sekretärin des KZ auf, die Möglichkeit des letzten Wortes zu nutzen und sich zu erklären

 29.11.2022

Berlin

Mehr Tempo im Kampf gegen Antisemitismus gefordert

Aus Sicht der Amadeu Antonio Stiftung und anderer Verbände kommt die Ampelkoalition im Kampf gegen Judenhass zu langsam voran

 29.11.2022

Justiz

Josef Schuster: Urteile bei antisemitischen Straftaten zu oft zu mild

Gerichtsurteile würden zu häufig mit Verweis auf schwierige Kindheit oder Gesamtumstände gemildert

 29.11.2022

Nahost

Zwei-Staaten-Lösung

Vor 75 Jahren beschloss die UNO den Teilungsplan. Warum wurde der arabisch-jüdische Konflikt damit nicht beigelegt?

von Michael Brenner  29.11.2022

Fußball

»Wir spüren Hass, sind von Feindseligkeit umgeben und nicht erwünscht« 

Israelische Journalisten berichten von massiven Anfeindungen bei WM in Katar

von Sara Lemel  27.11.2022

Finanzministerium

Keine »Schuldbremse«

Luise Hölscher über Berichte, dass bei Zahlungen an Holocaust-Überlebende gespart werden sollte

von Detlef David Kauschke, Joshua Schultheis  27.11.2022