Nahost

Trump: »Höherer Preis« für Israel

US-Präsident Donald Trump bei seiner Rede im Civic Center von Charleston (West Virginia) Foto: dpa

US-Präsident Donald Trump hat am Dienstagabend (Ortszeit) angekündigt, Israel werde wegen der Entscheidung der USA, ihre Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen, »einen höheren Preis« bei Friedensgesprächen mit den Palästinensern bezahlen müssen.

In einer Rede in Charleston (West Virginia) sagte Trump, die Palästinenser würden »etwas sehr Gutes« bei künftigen Verhandlungen bekommen. Konkret wurde der US-Präsident nicht.

entscheidung Erneut verteidigte Trump seine Entscheidung zur Botschaftsverlegung, die im Mai 2018 in die Tat umgesetzt wurde. »Wir haben es (Jerusalem) vom Tisch genommen. Frühere Verhandlungen sind immer an Jerusalem gescheitert. Jetzt muss Israel einen höheren Preis bezahlen, weil es (Jerusalem) nicht mehr auf dem Tisch liegt. Die Palästinenser werden etwas sehr Gutes bekommen, denn sie sind als Nächste dran«, so Trump.

Bisher sind keine Details des mehrfach in Aussicht gestellten Nahost-Friedensplans von Donald Trump bekannt geworden. Ein Zeitplan liegt ebenfalls nicht vor. Nach Trumps Ankündigung von Ende 2017, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, hatten Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde die Gespräche mit Mitgliedern der US-Regierung abgebrochen. ag

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