Meinung

Total verqualmt

Doch, auch mir gehen militante Nichtraucher auf den Nerv, die mich inzwischen sogar anpöbeln, wenn ich draußen vorm Café meine Pfeife rauche (drinnen darf man ja nicht mehr). Mir sind Menschen suspekt, die in fast religiösem Eifer anderen vorschreiben wollen, wie sie zu leben haben. Aber, liebe rauchende Leidensgenossen: Das ist kein Grund, dem Initiator des bayerischen Rauchverbotsvolksentscheids einen Davidstern zu schicken und damit Parallelen zum Schicksal der Juden unter den Nazis zu ziehen. Auch ein Begriff wie »Raucherpogrom« ist arg deplaziert. Warum, muss ich hoffentlich nicht erläutern. Außerdem gibt es im Deutschen genügend Begriffe, seinen tatsächlichen oder vermeintlichen Opferstatus auszudrücken, ohne jedes Mal auf die Schoa zurückzugreifen. Man kann zum Beispiel sagen, dass man leidet wie ein Hund. So wie die Pitbulls, die bei einer Demo gegen das Kampfhundeverbot vor ein paar Jahren mit gelben Sternen ausstaffiert wurden.

NS-Zeit

»Ein unerträglicher Zustand«

Zentralrat der Juden fordert Überprüfung deutscher Rentenzahlungen an ehemalige SS-Soldaten

 25.03.2019

NS-Zeit

Dynastie mit dunkler Vergangenheit

Die Reimanns gelten als zweitreichste Familie Deutschlands. Nun werden »Details« zur Firmengeschichte bekannt

 25.03.2019

Meinung

Der Mut, nicht zu schweigen

Im Fußball oder anderswo: Judenhass ist kein »jüdisches« und Fremdenhass kein Problem der Migranten

von Mike Delberg  22.03.2019