Berlin

Tatverdächtiger nach antisemitischem Vorfall ermittelt

Hier ereignete sich der antisemitische Angriff. Foto: picture alliance / Markus C. Hurek

Sieben Monate nach einem antisemitischen Vorfall an der Berliner U-Bahnstation Westphalweg hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Hinweise aus der Bevölkerung hätten zur Namhaftmachung des Mannes geführt, teilte die Berliner Polizei am Donnerstag mit.

Die Ermittlungen des Polizeilichen Staatsschutzes dauerten weiter an. Die Polizei hatte im Januar Videoaufzeichnungen des Tatverdächtigen aus dem U-Bahnhof veröffentlicht.

Der Mann soll am 13. September vergangenen Jahres einen Hebräisch sprechenden Mann im U-Bahnhof Westphalweg in Berlin-Mariendorf antisemitisch beleidigt haben. Nach Angaben der Polizei hatte das 43-jährige Opfer in Begleitung seines Sohnes auf der Straße telefoniert.

Auf dem Gehweg vor dem U-Bahnhof rempelte ihn der Tatverdächtige unvermittelt an und beleidigte ihn judenfeindlich. Das Opfer erlitt eine Schulterprellung. epd/ja

Bundesregierung

»Wir halten uns an Recht und Gesetz«

Wie Regierungssprecher Hebestreit auf die Frage antwortete, ob Deutschland einen Haftbefehl gegen Israels Premierminister Netanjahu vollstrecken würde

 22.05.2024

Berlin

Antisemitische Vorfälle erreichen Höchststand

Dazu gehören Beschimpfungen, Drohungen, Übergriffe und Angriffe

 22.05.2024

Grundgesetz

75 Jahre Freiheit

Es ist die beste Verfassung, die wir jemals hatten – und wir müssen sie entschiedener verteidigen denn je

von Marco Buschmann  22.05.2024

Oslo

Spanien, Irland und Norwegen erkennen Palästina als Staat an

Mehrere europäische Staaten preschen entsprechend vor

 22.05.2024

Kommentar

Die zwei Gesichter des Aiman Mazyek

Er redet den Rechtsextremismus der Grauen Wölfe klein und relativiert die Massaker der Hamas

von Ali Ertan Toprak  22.05.2024

Europawahl

AfD verhängt Auftrittsverbot für eigenen Spitzenkandidaten Krah

Krah erklärte selbst auf X, er verzichte auf weitere Wahlkampfauftritte und trete als Mitglied des Bundesvorstands zurück

 22.05.2024

Debatte

Pistorius nimmt Stellung zu Haftbefehl-Anträgen

Chefankläger Khan hatte Haftbefehle für Ministerpräsident Netanjahu und Minister Galant beantragt

 22.05.2024

Berlin

Israels Botschafter erinnert Deutschland an Staatsräson

Ron Prosor ist verärgert über »wachsweiche Statements« zum Antrag auf Haftbefehle gegen seine Regierung

 22.05.2024

Berlin

Neuer Höchststand: Massiver Anstieg an antisemitischen Straftaten seit 7. Oktober

Der Krieg in Nahost hinterlässt Spuren auch in Deutschland. Das zeigen neue Zahlen zur politisch motivierten Kriminalität. Hassvergehen nehmen zu, während sich ein anderes Thema fast erledigt hat

von Martina Herzog  21.05.2024