Corona-Krise

Steinmeier verschiebt Israel-Besuch

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Foto: Flash 90

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verzichtet wegen der Corona-Pandemie vorerst auf seinen für Ende April geplanten Staatsbesuch in Israel. In einem Telefongespräch mit Staatspräsident Reuven Rivlin sei man übereingekommen, die Reise auf die Zeit zu verschieben, »wenn die Krise überwunden ist«, wie das Bundespräsidialamt am Donnerstag in Berlin mitteilte.

priorität Beide Staatsoberhäupter betonten den Angaben zufolge den Ernst der weltumspannenden Krise. Steinmeier sagte: »Der Kampf gegen die Corona-Epidemie hat jetzt absolute Priorität. Das öffentliche Leben muss jetzt heruntergefahren werden, um die Infektionsrate zu verlangsamen.« Steinmeier und Rivlin waren sich demzufolge einig, dass es jetzt auf gemeinsames Handeln ankomme.

Die beiden Präsidenten kennen sich seit Langem und sind miteinander befreundet. In diesem Jahr trafen sie sich aus Anlass des 75. Jahrestags der Befreiung der Überlebenden im Konzentrationslager Auschwitz im Januar dreimal: bei der Internationalen Holocaust-Konferenz in Yad Vashem, in Auschwitz und in Berlin. Dort sprachen beide in einer Gedenkstunde im Bundestag.  dpa

Justiz

Melanie Müller und der Hitlergruß auf der Bühne: Das Landgericht Leipzig hat nun sein Urteil gesprochen

Die Schlagersängerin hatte bei einem Konzert in Leipzig mehrfach den Hitlergruß gezeigt

 12.01.2026

Jackson

Brandanschlag auf Synagoge in Mississippi

Überwachungsvideos zeigen laut Shemper einen Mann mit Kapuze und Maske, der eine Flüssigkeit aus einem Kanister im Inneren des Gotteshauses verteilt

 12.01.2026

Bayern

Kommunen müssen Antisemitismus-Verdacht alleine prüfen

Wenn der Verdacht des Judenhasses aufkommt, können Bayerns Kommunen jetzt Veranstaltungen in ihren Räumen untersagen. Um Gerichtsverfahren zu vermeiden, hatten sie um Hilfe gebeten - vergeblich, wie sich nun zeigt

 12.01.2026

Argentinien

Antisemitische Verschwörungstheorien nach Waldbränden

Der ehemalige General César Milani beschuldigt »Israelis«, für die Brände verantwortlich zu sein. Präsident Javier Milei spricht in Zusammenhang mit den Verschwörungsmythen von der »dunklen Seite Argentiniens«

 12.01.2026

Washington D.C.

Trump an Antisemiten: »Ich denke, wir mögen sie nicht«

In einem Interview sagt der amerikanische Regierungschef auch: »Ich war der beste Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten für Israel.«

 12.01.2026

Berlin/Jerusalem

Dobrindt: Mehr Kooperation mit Israel für Sicherheit Deutschlands

Der Brandanschlag auf das Stromnetz im Berliner Südwesten zeigt Schwachstellen in Deutschlands Sicherheit. Um besser aufgestellt zu sein, will die Bundesrepublik enger mit Israel zusammenarbeiten

 11.01.2026

Meinung

Wo bleibt Deutschlands Unterstützung für die protestierenden Iraner?

Bisher äußerte sich der Bundeskanzler schmallippig zu den Protesten gegen die Mullahs. Es wird Zeit, dass er aus Europa Druck auf die Mullahs macht

von Saba Farzan  11.01.2026

Kommentar

Ärzte mit Grenzen

Die Waffen schweigen weitgehend in Gaza, der Informationskrieg tobt weiter. Ein besonders niederträchtiges Beispiel liefert »Ärzte ohne Grenzen«

von Wolf J. Reuter  10.01.2026 Aktualisiert

Kommentar

Die Proteste im Iran und die blamable Berichterstattung von ARD und ZDF

Die Mullahs sollen weg, der Schah soll kommen: Dafür hat die Linke gerade keine Erklärung parat - und mit ihr auch nicht die links geprägten Redaktionen des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks

von Christoph Lemmer  10.01.2026