Leipzig

Stadt will Straße nach KZ-Überlebendem Romantschenko benennen

Boris Romantschenko überlebte die KZs von Buchenwald, Mittelbau-Dora und Bergen-Belsen. Foto: IMAGO/photo2000

In Leipzig will die Stadtverwaltung eine Straße am russischen Generalkonsulat in »Boris-Romantschenko-Straße« umbenennen – in Erinnerung an den Holocaust-Überlebenden Boris Romantschenko.

Die Stadtverwaltung habe einem entsprechenden Antrag der Linken-Fraktion zugestimmt, teilte ein Stadtsprecher am Donnerstag mit. Die endgültige Entscheidung für eine Umbenennung der derzeitigen »Turmgutstraße« liege aber beim Stadtrat, der sich voraussichtlich im September mit dem Thema beschäftige.

Romantschenko war im Alter von 96 Jahren im März bei einem russischen Bombenangriff in der ukrainischen Stadt Charkiw getötet worden. Er hatte vier Konzentrationslager überlebt. »Mit der Umbenennung der Straße soll zum einen Boris Romantschenko gewürdigt werden und zum anderen ein Zeichen gegen den russischen Angriffskrieg gesetzt werden«, begründete die Verwaltung ihren Standpunkt. Zuvor hatte die »Bild«-Zeitung berichtet. dpa

Berlin

Likes unter antisemitischen Posts: Zentralrat nimmt Stellung

»Universitätsleitungen sollten über jeden Zweifel erhaben sein«, sagt Zentralratspräsident Schuster

 29.05.2024

Likes unter antisemitischen Posts

Berliner Senatorin für Wissenschaft fordert Klarstellung von Geraldine Rauch

Es dürfe keinen Zweifel daran geben, dass sich die Unis von Antisemitismus distanzierten, so Ina Czyborra (SPD)

 29.05.2024

Berlin

Deutschland und Frankreich fordern Ende der Offensive in Rafah

Frankreichs Präsident und Kanzler Scholz sind beim Gaza-Krieg einer Meinung

 29.05.2024

Berlin

CDU-Bildungspolitiker sorgt sich um Juden an Universitäten

Die Wissenschaftsfreiheit gelte auch für Dozenten wie Studenten mit jüdischen Wurzeln, sagt Thomas Jarzombek

 28.05.2024

Belgien

Brüsseler Uni setzt Zusammenarbeit mit Israel vollständig aus

Gleichzeitig, so der Beschluss, würden auch keine neuen Abkommen mit palästinensischen Hochschulen abgeschlossen

 28.05.2024

Likes für Israelhetze

Antisemitismus-Beauftragte kritisieren Geraldine Rauch

Auch Michael Wolffsohn und Volker Beck kommentieren Geraldine Rauchs »Likes« im Internet

von Imanuel Marcus  29.05.2024 Aktualisiert

Pforzheim

Judenfeindliche Beschimpfungen bei Stolperstein-Verlegung

Die Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung gegen einen unbekannten Mann

 28.05.2024

Technische Universität Berlin

TU-Präsidentin gefallen antisemitische Tweets

In der Öffentlichkeit inszeniert sich Geraldine Rauch als Vermittlerin, doch ein Blick auf ihr X-Profil zeigt ihr anderes Gesicht

von Nils Kottmann  28.05.2024 Aktualisiert

Deutschland

Nach Sylt-Video: Immer mehr andere Vorfälle werden bekannt

Erst vor wenigen Tagen taucht im Netz ein Video von Partygästen auf, die auf Sylt rassistische Parolen zur Melodie eines Partyhits singen. Der Aufschrei ist groß. Nun werden ähnliche Vorfälle bekannt

von Carla Benkö  28.05.2024