Sachsen

Staatsanwaltschaft überprüft im Fall Hitler-Imitator

Foto: dpa

Nach dem öffentlichen Auftritt eines mutmaßlichen Hitler-Imitators auf dem sächsischen Schloss Augustusburg prüft die Chemnitzer Staatsanwaltschaft strafrechtliche Konsequenzen. »Das Material zu dem Fall liegt uns vor«, sagte die Pressesprecherin der Chemnitzer Staatsanwaltschaft, Oberstaatsanwältin Ingrid Burghart, am Dienstag dem Evangelischen Pressdienst (epd).

Es werde geprüft, ob ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird und ob der Auftritt strafrechtlich relevant ist. Denkbar wäre der Tatbestand des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen oder auch eine Volksverhetzung.

https://twitter.com/SpekulatiusC/status/1216427840897474561

Ein in den sozialen Netzwerken verbreitetes Video zeigt, wie der Mann mit imitiertem Hitler-Bart und Seitenscheitel in einem Motorradgespann vorgefahren wird. Sein Fahrer trägt einen Helm, der von der Wehrmacht stammen könnte. Dazu einen Mantel, der an uniformierte Nationalsozialisten erinnert.

Auf dem Video ist auch zu sehen, wie das Gespann neben einem Polizeiauto einparkt. Statt einzuschreiten, nimmt der Polizist am Steuer des Wagens die Szene mit seinem Handy auf. Umstehende Zivilpersonen amüsieren sich zum Teil über die Aktion.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Wie die Polizeidirektion Chemnitz mitteilte, ist »bei einem derartigen Auftreten in Verkleidung als Adolf Hitler immer eine genaue Einzelfallprüfung vonnöten«. Aus diesem Grund arbeite die Staatsanwaltschaft Chemnitz an einer »abschließenden juristischen Bewertung«. Hinsichtlich des Beamten, der im Video zu sehen ist, würden dienstrechtliche Konsequenzen geprüft.  epd

7. Oktober

Berlinerin (27) wegen Hamas-Propaganda verurteilt

Die Verurteilte hatte nach den Massakern ein Foto von einem toten israelischen Soldaten geteilt

 21.06.2024

Paris/Berlin

Beate Klarsfeld will unter Umständen für Le Pen stimmen

In der ersten Runde wählt sie Emmanuel Macron

 21.06.2024

Offener Brief

Anti-israelisches »Protestcamp«: Jüdische Gemeinde Düsseldorf schlägt Alarm

Auf dem Gelände der HHU wird der palästinensische Terror verherrlicht

 21.06.2024 Aktualisiert

Halle

Nazi-Parolen verwendet: Zweiter Prozess gegen Höcke beginnt

Diesmal könnte die Strafe höher ausfallen als beim letzten Mal

von Oliver Gierens  21.06.2024

Jahrestag

»Sich fügen heißt lügen«

Vor 90 Jahren wurde der Dichter und Anarchist Erich Mühsam ermordet

von Yvonne Jennerjahn  21.06.2024

Berlin

Freie Universität will anti-israelisches Protestcamp tolerieren

Die aktuelle Dauer-Demo der Terrorunterstützer soll bis Donnerstag andauern

 21.06.2024

Jerusalem

Yad Vashem bald auch in Deutschland?

Die Gedenkstätte plant ein neues Bildungszentrum in der Bundesrepublik

 21.06.2024

Schweiz

Kunsthaus Zürich nimmt umstrittene Werke von den Wänden

Es geht um Bilder aus dem Besitz jüdischer Sammler

 21.06.2024

Brandenburg

AfD boykottiert Vereidigung von Beauftragtem gegen Antisemitismus

Fast alle AfD-Abgeordneten verließen den Plenarsaal

 20.06.2024