Berlin

»Sehr große persönliche Betroffenheit«

Nikolaus Schneider Foto: dpa

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, hat die Nachricht und die traurigen Umstände des Rücktritts des EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider »mit tiefem Schmerz und mit sehr großer persönlicher Betroffenheit« zur Kenntnis genommen: »Seine Entscheidung, seine Zeit nunmehr ganz seiner Frau widmen zu wollen, verdient großen Respekt und jedes Verständnis.«

Leo-Baeck-Preis
»Wir, die jüdische Gemeinschaft, haben mit dem Ratsvorsitzenden immer gut und besonders vertrauensvoll zusammengearbeitet. Er war uns stets ein verlässlicher Partner und wahrer Freund«, betonte Graumann. »Gerade deshalb hat der Zentralrat der Juden ihn im vergangenen Jahr mit seinem höchsten Preis, dem Leo-Baeck-Preis, ausgezeichnet. Seiner Frau und ihm wünschen wir von Herzen für die kommende Zeit viel Kraft und Zuversicht. Unsere Gedanken und Gebete werden sie begleiten.«

Wie die EKD am Montag in Hannover mitteilte, legt der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider sein Amt an der Spitze der Evangelischen Kirche in Deutschland nieder. Der 66-Jährige werde ein Jahr vor Ablauf der Wahlperiode zum 10. November zurücktreten, um mehr Zeit für seine an Krebs erkrankte Frau Anne zu haben. ja

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