Sicherheit

Satellitenbilder zeigen Explosion auf iranischem Raketenstartplatz

Manöver der iranischen Revolutionsgarden (Symbolfoto) Foto: getty

Der Iran hat offenbar einen weitere Fehlschlag bei seinem Weltraumraketenprogramm hinnehmen müssen. Satellitenbilder des Unternehmens Maxar zeigten deutliche Brandspuren an einer Startvorrichtung auf dem Imam Chomeini Startzentrum in der Provinz Semnan. Auf den am Sonntag aufgenommenen Bildern waren eine beschädigte Rakete, Fahrzeuge und möglicherweise Teile eines Gerüstes zu sehen. Bei einem erfolgreichen Start werden die Gerüste, neben denen die Rakete steht, vorher zur Seite gefahren.

Weitere Aufnahmen des Unternehmens Planet Labs legen nahe, dass der Startversuch irgendwann nach Freitag erfolgt sein muss. Die iranische UN-Vertretung reagierte nicht auf Anfragen. Auch das US-Militär äußerte sich nicht.

Der Raketenexperte Jeffrey Lewis vom Middlebury Institute for International Studies sagte der Nachrichtenagentur AP, bei der Rakete handle es sich offenbar um ein Exemplar des Suljanah-Programms. Offenbar habe es bei den Startvorbereitungen eine Explosion gegeben. Die Suljanah-Rakate hat drei Stufen, die ersten beiden mit Feststoff-Antrieb, die dritte brennt mit Flüssigtreibstoff und muss vor dem Start betankt werden.

Der Iran hat in den vergangenen zehn Jahren mehrere kurzlebige Satelliten ins All geschossen. Dabei gab es wiederholt Fehlschläge. Die USA werfen dem Iran vor, mit seinen Raketenprogrammen eine UN-Sicherheitsratsresolution zu verstoßen, die das Land auffordert, keine ballistischen Raketen zu entwickeln, die Atomwaffen tragen könnten. ap

Berlin

Selenskyj im Bundestag: Putin muss den Krieg verlieren

Kurz nach Kriegsbeginn hatte sich der ukrainische Präsident per Video an den Bundestag gewandt und mangelnde Hilfe beklagt. Jetzt hält er dort live eine ganz andere Rede

von Michael Fischer  11.06.2024

Hochschulen

»Zuwendungsrechtliche Fragen waren nicht Teil der Prüfung«

Das Bundesbildungsministerium hat einen Panorama-Bericht in Bezug auf einen möglichen Entzug von Fördermitteln zurückgewiesen

 11.06.2024

Berlin

FU-Professor findet antisemitischen Post »witzig«

An Universitäten in Berlin häufen sich entsprechende Skandale

 11.06.2024

Brandenburg

Linken-Politiker soll Antisemitismusbeauftragter werden

EXKLUSIV: Nach viel politischem Hickhack könnte nun Andreas Büttner den Posten bekommen - aus der jüdischen Gemeinde kommt scharfe Kritik

von Michael Thaidigsmann  11.06.2024

Berlin

Vermummte beschmieren Humboldt-Universität mit Hamas- Symbol

Ein rotes Dreieck, das von der Hamas als Symbol genutzt wird, um Feinde zu markieren, ist auf einem Gebäude zu sehen

 11.06.2024

Israel

Endlich frei

Noa Argamani und drei weitere Geiseln sind von der Armee in einer ebenso dramatischen wie historischen Aktion gerettet worden. Folgen nun weitere Befreiungen? Eine Analyse von Michael Wolffsohn

von Michael Wolffsohn  11.06.2024

SPD

»Maßstäbe verrutscht«

Michael Roth über Israel, den Krieg gegen den Terror und die unterschiedlichen Positionen dazu in seiner Partei

von Detlef David Kauschke  11.06.2024

Berlin

Eilanträge abgewiesen

Verwaltungsgericht entscheidet über Klagen von Palästinensern gegen deutsche Waffenexporte nach Israel

 11.06.2024

Washington D.C.

AJC ruft »globalen Ausnahmezustand für das jüdische Volk« aus

Beim Globalen Forum wird deutlich, unter welchem Druck Juden weltweit stehen

von Nils Kottmann  11.06.2024