Meinung

Pazifisten und Geschäfte

Pax Christi und die »Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs« feiern es als Triumph: Die Deutsche Bank erklärte, keine Geschäfte mit dem israelischen IT- und Rüstungskonzern Elbit Systems zu machen. Die beiden pazifistischen Organisationen hatten Deutschlands größtem Kreditinstitut vorgeworfen, am Leid der Palästinenser zu verdienen: Elbit Systems stellt unter anderem Kameras und Sichtgeräte her, die an Israels Sperranlage zum Westjordanland zum Einsatz kommen. Hieß es zunächst, die Deutsche Bank ziehe sich aus der Beteiligung an Elbit zurück, erklärte ein Sprecher des Unternehmens kurz darauf, man habe von vornherein niemals Anteile besessen. Der Distanzierungsdruck scheint enorm, offenbar fürchtet das Geldinstitut um sein Image. Weit heftigere Vorwürfe gegen die Deutsche Bank – etwa, dass sie mit Firmen kooperiere, die in Kriegsregionen im Kongo und im Sudan Geschäfte machten – spielen in der Öffentlichkeit kaum eine Rolle. Auch aus dem Irangeschäft zog sich die Bank nur auf Druck der USA, nicht etwa von Friedensorganisationen, zurück. Allein mit dem »Paria aus dem Nahen Osten« kann man sich anscheinend nicht mehr sehen lassen. Pax Christi und die Deutsche Bank – so unterschiedlich ihre Interessen sind, an der Delegitimierung Israels wirken beide mit.

Fußball

»Wir spüren Hass, sind von Feindseligkeit umgeben und nicht erwünscht« 

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Antisemitismus

Rätselhaftes gemeinsames Abendessen

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Extremismus

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NRW

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Bundestag

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Haushalt

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Essen

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Antisemitismusbeauftragter

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