Gedenken

Israelische Luftwaffe überfliegt Fürstenfeldbruck

Eine deutsch-israelische Formation hat zum Gedenken an das Olympiaattentat von 1972 den Fliegerhorst Fürstenfeldbruck überflogen. Dort war nach dem Attentat arabischer Terroristen auf die israelische Olympiamannschaft ein schlecht geplanter Befreiungsversuch der deutschen Polizei mit dem Tod von neun der Geiseln katastrophal gescheitert.

In einer V-förmigen Anordnung überflogen rechts und links neben einem israelischen Passagierflugzeug zwei israelische und drei deutsche Kampfjets den Fliegerhorst in einer Höhe von rund 500 Metern. 

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SCHOA Anschließend besuchte eine deutsch-israelische Delegation die KZ-Gedenkstätte Dachau, um der Opfer des Holocausts sowie der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu gedenken. Vor dem internationalen Mahnmal legten der israelische Botschafter Jeremy Issacharoff und Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer(CDU) Kränze nieder.

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Am Montag waren erstmals Kampfflugzeuge der israelischen Luftstreitkräfte für Übungen und das Gedenken in Deutschland gelandet. Die Maschinen trafen auf dem Fliegerhorst Nörvenich in Nordrhein-Westfalen ein, wie die Luftwaffe mitteilte.

Die Einladung war vom Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, bei Besuchen in Israel ausgesprochen worden. Deutsche Militärpiloten waren schon in den Jahren 2017 und 2019 zu Übungen in Israel. dpa

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