UN-Sicherheitsrats

»Iran daran hindern, Zerstörung und Terrorismus zu säen«

UN-Sicherheitsrat in New York Foto: imago images/Cavan Images

Israels Außenminister kritisiert das Nein des UN-Sicherheitsrats zum US-Vorschlag, das Waffenembargo gegen das iranische Regime zu verlängern. Dies werde zweifellos zu einer Verschlechterung der Lage im Nahen Osten führen, sagte Gabi Aschkenasi am Samstag nach Angaben seines Büros.

Der UN-Sicherheitsrat sei »für den genauen Zweck eingerichtet worden, Regimes wie das der iranischen Ajatollahs daran zu hindern, ihre militärischen Möglichkeiten massiv auszubauen«, sagte Aschkenasi den Angaben zufolge. Der Iran werde dies dazu nutzen, »in der Region militärisch und ideologisch Kontrolle zu ergreifen«.

TERROR Er warf dem Iran vor, Terrorismus international aktiv als eine politische Waffe einzusetzen. »Dieses Verhalten gefährdet die regionale und internationale Stabilität.«

Die internationale Gemeinschaft müsse »jeden möglichen Schritt unternehmen, um den Iran daran zu hindern, auf der ganzen Welt Zerstörung und Terrorismus zu säen«.

Israel und USA werfen Teheran vor, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung weiter an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Der Iran droht dem jüdischen Staat immer wieder mit seiner Auslöschung.

Zuletzt hatte Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei Israel als Geschwulst in der Nahost-Region bezeichnet, das mit einem Dschihad (Heiliger Krieg) der Palästinenser entwurzelt und entfernt werden müsse. dpa/ja

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