Fußball-EM

»Fest des Miteinanders«

Nancy Faeser (SPD), Bundesinnenministerin Foto: picture alliance/dpa

Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat an alle Fans appelliert, die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland zu einem Fest des Miteinanders in unfriedlichen Zeiten zu machen. »Das Turnier bietet eine große Chance, zusammenzurücken und ein friedliches europäisches Fußballfest zu feiern – gerade in diesen Zeiten der Bedrohungen durch die russische Aggression von außen und Extremismus von innen«, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur.

Das Heimturnier vom 14. Juni bis zum 14. Juli werde für die Teilhabe aller Menschen stehen, »und gegen Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus«, betonte die Ministerin. Faeser wollte am Mittwoch – 100 Tage vor dem Auftaktspiel Deutschland gegen Schottland – mit ihren Kabinettskollegen über den Stand der Vorbereitungen für die EM sprechen.

Die Vorfreude auf das Turnier, zu dem in den Stadien 2,7 Millionen Zuschauer und in den Fanzonen bis zu zwölf Millionen Fans erwartet würden, sei sehr groß, stellte Faeser fest. Die EM werde mit über 60 Projekten für Ehrenamt, Fankultur und Bildung begleitet. 16.000 Freiwillige stünden bereit. Auch in puncto Nachhaltigkeit werde diese EM neue Maßstäbe setzen.

Was die Sicherheit der Gäste und Fans angehe, so sei man gut vorbereitet, versicherte die Innenministerin. Im gemeinsamen internationalen Lagezentrum im nordrhein-westfälischen Neuss würden alle Kräfte der Sicherheitsbehörden und Partner gebündelt. dpa

Stuttgart

Merz schließt AfD als Option kategorisch aus

In Teilen der CDU liebäugeln manche damit, ob nicht doch auch die AfD ein Partner werden könnte. Der Parteichef zieht eine deutliche rote Linie

 20.02.2026

Berlin

Auswärtiges Amt: Deutsche sollen Iran verlassen

Die Bundesregierung warnt Deutsche im Iran erneut vor einer möglichen Eskalation. Noch gebe es Ausreisemöglichkeiten zu Lande und mit Flugzeugen

 20.02.2026

Düsseldorf

Jetzt auch Wirbel um Jobs bei AfD-Abgeordneten in NRW

Minijobs für eine 85-Jährige und die Frau eines Lokalpolitikers: Jetzt geraten auch AfD-Abgeordnete in NRW in die Vetternwirtschafts-Debatte

 20.02.2026

»Mit eigener Stimme«

Braunschweig zeigt Ausstellung zum 75. Jubiläum des Zentralrates der Juden

1950 in Frankfurt gegründet, steht die jüdische Dachorganisation seit mehr als 75 Jahren für jüdisches Leben in Deutschland. Das Städtische Museum widmet ihm nun eine bundesweit einzigartige Schau

 20.02.2026

London

Starmer verweigert US-Zugriff auf britische Stützpunkte für möglichen Iran-Angriff

Die Nutzung des strategisch wichtigen Stützpunkts Diego Garcia ist Teil der US-Pläne für einen möglichen Angriff. Dieser darf jedoch nur mit Zustimmung der britischen Regierung genutzt werden

 20.02.2026

Kampala

50 Jahre nach Operation in Entebbe: Uganda baut Statue für Joni Netanjahu

Der ungandische Verteidungsminister Muhoozi Kainerugaba kündigt das Vorhaben an. Der Bruder des heutigen Ministerpräsidenten Netanjahu fiel bei der »Operation Thunderbolt« 1976 in Entebbe

von Imanuel Marcus  20.02.2026

Andrews-Luftwaffenbasis

Zehn Tage bis zwei Wochen: Trump setzt Iran Frist

»Sie müssen ein Abkommen schließen. Wenn das nicht passiert, werden schlimme Dinge geschehen«, sagt der amerikanische Präsident

 20.02.2026

Washington D.C./Gaza

Trotz Milliardenzusage: Zweifel an Trumps Gaza-Friedensplan

Der US-Präsident hat Milliardenhilfen seines umstrittenen Friedensrats für Gaza angekündigt. Doch die Frage der Entwaffnung der Hamas bleibt ungelöst. Und die Terroristen haben eigene Forderungen

 20.02.2026

Essay

Iran ist nicht das islamistische Regime. Iran, das seid ihr!

Eine Verneigung vor dem Mut der freiheitsliebenden Menschen im Iran und in der iranischen Diaspora

von Sarah Maria Sander  19.02.2026