Fußball-EM

»Fest des Miteinanders«

Nancy Faeser (SPD), Bundesinnenministerin Foto: picture alliance/dpa

Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat an alle Fans appelliert, die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland zu einem Fest des Miteinanders in unfriedlichen Zeiten zu machen. »Das Turnier bietet eine große Chance, zusammenzurücken und ein friedliches europäisches Fußballfest zu feiern – gerade in diesen Zeiten der Bedrohungen durch die russische Aggression von außen und Extremismus von innen«, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur.

Das Heimturnier vom 14. Juni bis zum 14. Juli werde für die Teilhabe aller Menschen stehen, »und gegen Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus«, betonte die Ministerin. Faeser wollte am Mittwoch – 100 Tage vor dem Auftaktspiel Deutschland gegen Schottland – mit ihren Kabinettskollegen über den Stand der Vorbereitungen für die EM sprechen.

Die Vorfreude auf das Turnier, zu dem in den Stadien 2,7 Millionen Zuschauer und in den Fanzonen bis zu zwölf Millionen Fans erwartet würden, sei sehr groß, stellte Faeser fest. Die EM werde mit über 60 Projekten für Ehrenamt, Fankultur und Bildung begleitet. 16.000 Freiwillige stünden bereit. Auch in puncto Nachhaltigkeit werde diese EM neue Maßstäbe setzen.

Was die Sicherheit der Gäste und Fans angehe, so sei man gut vorbereitet, versicherte die Innenministerin. Im gemeinsamen internationalen Lagezentrum im nordrhein-westfälischen Neuss würden alle Kräfte der Sicherheitsbehörden und Partner gebündelt. dpa

Internationaler Strafgerichtshof

»Begünstigung von Kriegsverbrechen«: Israelische NGO zeigt Spaniens Regierungschef Sánchez an

Die Hintergründe

 17.04.2026 Aktualisiert

Medien

Ex-»Welt«-Chefredakteur Burgard bei Springer künftig für Nahost zuständig

Burgard folgt auf Constantin Schreiber, der sich ab dem 1. Mai als Global Reporter weiter auf seine Podcast-Formate konzentriert

 17.04.2026

Berlin

Zentralrat der Juden gegen Widerspruchslösung

In seinem Tätigkeitsbericht für 2025 geht der Zentralrat auch ethische Fragen rund um das Thema Organspende ein

 17.04.2026

Genf

So reagiert die Weltbank auf antisemitische Posts von Francesca Albaneses Ehemann

Massimiliano Cali soll den palästinensischen Terrorismus relativiert und gegen Juden gehetzt haben

von Imanuel Marcus  17.04.2026

Paris

Bericht: Marine Le Pen trifft Israels Botschafter

Das Gespräch wirft diese Frage auf: Wie geht die Regierung Netanjahu mit rechtsextremistischen Parteien im Ausland um?

 17.04.2026

Yale-Umfrage

Jüngere Wähler in den USA äußern häufiger antisemitische Ansichten

Auch Plattformen wie TikTok spielen eine Rolle. Ihre Nutzer neigen eher zu Judenhass als Konsumenten herkömmlicher Medien

 17.04.2026

Amsterdam

Neue YouTube-Serie folgt den Spuren von Anne Frank

Eine Schauspielerin reist von Frankfurt über Amsterdam bis Bergen-Belsen und bietet Einblicke in das Leben des jüdischen Mädchens, das Millionen Menschen berührt hat

 17.04.2026

München

Proiranische Terror-Gruppe reklamiert Anschlag auf Restaurant für sich

Laut Generalstaatsanwaltschaft ist ein Bekennervideo der schiitischen Gruppe Harakat Ashab al-Yamin al-Islamia Gegenstand laufender Ermittlungen

 17.04.2026

Berlin

Staatsanwaltschaft geht in Revision im Prozess gegen Mustafa A.

Die Staatsanwaltschaft geht bei dem Angriff auf Lahav Shapira von einer antisemitischen Gewalttat aus. Der Täter bestreitet dies und erreicht im Berufungsprozess eine geringere Strafe. Beendet ist der Fall damit nicht

 17.04.2026