Meinung

Erst beten, dann bauen

Was haben Osnabrück, Mainz und Ulm gemeinsam? In diesen Städten werden 2010 neue Synagogen eröffnet. Und alle Beteiligten freuen sich darüber. Vor allem Stadt und Land, die sich zumeist finanziell an den Bauten beteiligen und ihr durch den Holocaust geplagtes Gewissen beruhigen können. Jede jüdische Gemeinde freut sich sowieso, weil ein Gotteshaus jüdisches Leben bedeutet. Doch stopp! Ein Haus macht noch keine Gemeinde. Erst recht nicht in unseren Tagen. Denn eine jüdische Gemeinschaft ist mehr als die Summe ihrer Einzelteile wie Kindergarten, Jugendklub oder Seniorentreff. Schließlich definiert sie sich auch über die Religion. Und um die ist es in den allermeisten Fällen nicht gut bestellt. Wer sagt, das Fehlen von Rabbinern sei daran schuld, liegt falsch. Lernen und beten kann man auch in der kleinsten Hütte. Dazu bedarf es keiner Paläste und keiner Rabbiner, nur Menschen, die das Judentum auch praktizieren wollen. Das Beth Midrasch hält nur so lange, wie seine Säulen von jüdischer Tradition und Religion getragen werden.

Saba Farzan

Schließt die Botschaft Irans!

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von Saba Farzan  25.10.2026

Iran-Krieg

Bericht: Iran nimmt US-Diplomaten in Nahost ins Visier

US-Botschaftspersonal wird im Nahen Osten reduziert. Hintergrund sollen Erkenntnisse von US-Nachrichtendiensten zu Anschlagsplänen des Irans sein

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Regierungsbildung

Zwei Showdowns bei der Linken: Wie weiter mit Rot-Grün-Rot?

Der Streit um eine israelfeindliche Linke-Abgeordnete belastet die Berliner Regierungsbildung. Zugleich muss die Linke über Koalitionsverhandlungen entscheiden – wie hängen die Termine zusammen?

 25.10.2026

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Umfrage: So würde Deutschland abstimmen, wenn am Sonntag Wahlen wären

 25.10.2026

Das eingeschaltete Blaulicht ist auf dem Dach von einem Einsatzfahrzeug der Polizei am 28.02.2026 bei einem Polizeieinsatz zu sehen.

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Brand von Hitler-Teehaus: Polizei nimmt Verdächtigen fest

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Israel hat die Wahl

Der jüdische Staat stimmt kommende Woche über eine neue Knesset ab. Alles deutet auf eine Richtungsentscheidung hin

von Guy Katz  24.10.2026

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»Wo Erinnerung zur Ware wird, gerät die Würde ins Wanken«

NRW-Europaminister Nathanael Liminski (CDU) hat in Warschau Briefe von NS-Opfern an Gedenkstätten übergeben

von Holger Spierig  23.10.2026

Handelte es sich beim Nationalsozialismus um eine linke Ideologie?

Ein Faktencheck

 23.10.2026

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Ermittler: Ahmetovic kooperierte nicht bei Durchsuchungen

Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt im Zusammenhang mit der Ausschreibung eines früheren Klinikgeländes in Lehrte bei Hannover gegen den SPD-Politiker

 23.10.2026