NS-Verbrechen

Ermittlungen gegen Majdanek-Wärter

Wachtürme des ehemaligen KZs Majdanek Foto: dpa

Gegen 20 frühere Wachleute im KZ Majdanek wurden erste Ermittlungen abgeschlossen. Die Akten wurden von der Zentralen Stelle zur Aufklärung von NS-Verbrechen in Ludwigsburg den zuständigen Staatsanwaltschaften übergeben.

Die Verdächtigen leben alle in Deutschland. In weiteren 220 Fällen von KZ-Wärtern in Majdanek ist die Ermittlung noch in einem Anfangsstadium; ein Abschluss, der zur Weiterreichung der Akten an die für eine Anklage zuständige Staatsanwaltschaft führen würde, ist noch nicht abzusehen.

anklageerhebung Das teilte der stellvertretende Leiter der Zentralstelle, Thomas Will, am Dienstag mit. Ob die Aktenlage für eine Anklageerhebung in allen 20 Fällen ausreiche, gilt jedoch als unsicher. Abgeschlossen wurden die Recherchen in 30 Fällen, zehn verdächtige Männer seien jedoch zwischenzeitlich verstorben.

Auch der Leiter der Zentralstelle, Kurt Schrimm, zeigte sich skeptisch, ob es zu einer Anklageerhebung in allen oder zumindest vielen Fällen kommen werde. Nach Angaben in internationalen Medien sind mehr als 1000 weitere Verdachtsfälle bei den Fahndern in Ludwigsburg anhängig. ja

Houston

Jüdisches Gemeindezentrum nach Drohungen geschlossen

Betroffen ist auch die Shlenker School, eine zur Gemeinde gehörende Gesamtschule. Das FBI und die Polizei ermitteln

 23.04.2026

Washington D.C.

Trump stellt neue Gespräche mit Iran noch in dieser Woche in Aussicht

Trump will die bestehende Feuerpause verlängern, bis die iranische Führung einen gemeinsamen Vorschlag vorlege. Wegen Machtkämpfen in Teheran ist dies offenbar komplizierter, als es klingt

 23.04.2026

Berlin

Geplanter Terroranschlag auf Juden: Generalstaatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen 23-jährigen Syrer

Die Hintergründe

 23.04.2026

Nahost

Libanon drängt auf Verlängerung der Waffenruhe mit Israel – erneuter Drohnenangriff der Hisbollah

Trotz der Feuerpause kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. Zuletzt feuerte die Hisbollah eine Drohne auf IDF-Soldaten im Südlibanon ab

 23.04.2026

Krieg gegen Iran

Medienbericht: Trump will Mullahs nur wenige Tage Zeit geben

Als der US-Präsident am Dienstag einseitig eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran verkündete, nannte er keine neue Frist. Unbegrenzt verlängern, will er sie US-Medien zufolge aber nicht

 22.04.2026

Nahost

Voller Vorurteile

Es ist geradezu atemraubend, mit welcher Inbrunst das Opfer-Täter-Verhältnis hierzulande verkehrt wird, wenn es um Israels Reaktion auf islamistische Terrororganisationen geht

von Jacques Schuster  22.04.2026

Europarat

Haltlose Rüge aus Straßburg

Der Menschenrechtskommissar des Europarats wirft Deutschland »unangemessene Beschränkungen« propalästinensischer Proteste vor. Überzeugende Belege legt er jedoch nicht vor

von Michael Thaidigsmann  22.04.2026

Nahost

Trump verlängert Waffenruhe: Wie es jetzt weitergehen könnte

Welche Szenarien sind jetzt denkbar?

von Cindy Riechau, Arne Bänsch  22.04.2026

Nahost

Behörde: Iran beschießt Frachter in Straße von Hormus

Immer wieder kommt es in der Straße von Hormus zu Angriffen auf Schiffe. Die britische Behörde UKMTO meldet nun gleich zwei Vorfälle

 22.04.2026