Sachsen-Anhalt

Erfahrungsaustausch mit Israel

Ministerpräsident Reiner Haseloff Foto: dpa

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) will nach dem Anschlag in Halle zur besseren Identifikation von Gefährdern Erfahrungen mit Israel austauschen.

»Ich hatte ein Gespräch mit dem israelischen Botschafter«, sagte der Regierungschef in einem Interview der »Leipziger Volkszeitung« (Montagsausgabe). »Er hat angeboten, sich mit uns über die Erfahrungen der Israelis mit radikalisierten Einzeltätern auszutauschen«, fügte Haseloff an. Das Angebot wolle er annehmen.

synagoge In Halle hatte am 9. Oktober ein schwer bewaffneter Mann versucht, in der jüdischen Synagoge ein Massaker anzurichten. Er scheiterte an einer verschlossenen Tür und erschoss vor dem Gotteshaus eine zufällig vorbeilaufende Frau und kurz darauf einen Mann in einem nahen Dönerladen. Er wurde später festgenommen und räumte ein antisemitisches und rechtsextremes Motiv ein.

»Um so jemandes habhaft zu werden, bevor er zuschlägt, müssen wir auch über Möglichkeiten nachdenken, solche Täter rechtzeitig zu identifizieren«, sagte Haseloff. Gleichzeitig räumte er ein, dass Israel eine andere Rechtslage habe. Über eine Lockerung des Datenschutzes in Deutschland müsse diskutiert werden, sagte Haseloff im Interview.  dpa

Köln

NS-Dokumentationszentrum feiert 40-jähriges Bestehen

Neben einem Festakt soll es einen Tag der offenen Tür im EL-DE-Haus geben

 15.12.2019

Antisemitismus

»Der Kampf lohnt sich«

Felix Klein zieht eine Zwischenbilanz

von Katharina Schmidt-Hirschfelder, Martin Krauss  15.12.2019

Ma'ayan Bennett

Klima: Hüter der Erde werden

Der Kampf für globalen Klimaschutz kann auch vom Judentum einiges lernen

von Ma'ayan Bennett  15.12.2019

Antisemitismus-Vorwurf

Israels Botschafter nimmt Heusgen in Schutz

Jeremy Issacharoff: »Wir müssen die Themen weiter inhaltlich diskutieren«

 15.12.2019

Breitscheidplatz

Gedenkveranstaltung für Opfer

Eine Angehörige der israelischen Getöteten soll Ansprache halten

 14.12.2019

Zentralratspräsident Schuster

Antisemitische Straftaten strenger ahnden

»Sehschwäche« bei der Justiz

 14.12.2019