Zentralrat

»Der richtige Zeitpunkt«

Tritt im November an: Dieter Graumann Foto: ddp

Jetzt ist es offiziell: Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, will Präsident der politischen Dachorganisation werden. Auf der Sitzung des Direktoriums in Frankfurt am Main am Sonntag habe der 60-Jährige »unter großer Zustimmung« formal seine Kandidatur angekündigt, hieß es in einer Erklärung. Graumann sagte auf Anfrage der Jüdischen Allgemeinen: »Zwei Monate vor der anstehenden Entscheidung war es meiner Ansicht nach der richtige Zeitpunkt und der richtige Ort, klar Stellung zu beziehen: als Zeichen der Transparenz, der Offenheit, der Entschlossenheit - und des Respekts vor dem Direktorium.«

Die Wahl findet am 28. November 2010 ebenfalls in Frankfurt während der turnusgemäß tagenden Ratsversammlung statt. An diesem Tag werden drei Mitglieder des Präsidiums direkt gewählt, aus dem Direktorium kommen sechs weitere Vertreter hinzu. Das neunköpfige Präsidium wird dann aus ihrer Mitte den Präsidenten sowie die beiden Vizepräsidenten des Zentralrats wählen. Charlotte Knobloch, die jetzige Amtsinhaberin, hatte im Februar ihren Verzicht auf eine erneute Kandidatur erklärt.

Kiev

Israelischer Unternehmer klagt gegen Selenskyj

Timur Mindich reicht Klage gegen ein Präsidialdekret ein, mit dem persönliche Sanktionen gegen ihn verhängt worden waren

 21.05.2026

Sachsen-Anhalt

Szenario: Gegängelte Bildung, mehr rechte Gewalt mit AfD-Regierung

Laut Umfragen könnte die AfD im September in Sachsen-Anhalt an die Regierung kommen. Was das für Auswirkungen hätte, hat die Amadeu Antonio Stiftung skizziert

von Lukas Philippi  21.05.2026

Meinung

Iranischer Staatsterror: Zeit zu handeln, Herr Bundeskanzler!

Die Islamische Revolutionsgarde des Iran wollte den Erkenntnissen der Bundesanwaltschaft zufolge Josef Schuster und Volker Beck ermorden lassen. Das darf nicht ohne Konsequenzen bleiben

von Michael Thaidigsmann  21.05.2026

Berlin

Zentralrat der Juden distanziert sich von Itamar Ben-Gvir

Ein Video des rechtsextremen israelischen Ministers sorgt weltweit für Empörung. Auch die Vertretung der Juden in Deutschland äußert sich

 21.05.2026

Hamburg

Teheraner Regime soll Ermordung von Josef Schuster geplant haben

Das iranische Mord-Komplott richtete sich auch gegen den Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck

 21.05.2026 Aktualisiert

Berlin

Zentralrat startet Initiative gegen Antisemitismus im Fußball

Slogans wie »Aus Liebe zum Spiel. Gegen Antisemitismus« sowie »Mitfiebern. Gegen Antisemitismus« sollen zum DFB-Pokalfinale auf digitalen Werbetafeln zu sehen sein

 21.05.2026

Tacheles-Preis

»Ihr prägt den Journalismus. Ihr prägt unser Land«

WELT-Chefredakteur Helge Fuhst hielt die Laudatio auf die Jüdische Allgemeine. Eine Dokumentation

von Helge Fuhst  21.05.2026

Nahost

Strategische Oberhand

War der Krieg gegen das iranische Regime ein Fehlschlag? Eine Analyse

von Michael Wolffsohn  21.05.2026

Dokumentation

»Mehr Mut zu unbequemen Wahrheiten!«

Die Jüdische Allgemeine ist mit dem Tacheles-Preis ausgezeichnet worden. Hier dokumentieren wir die Dankesrede von JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel

von Philipp Peyman Engel  21.05.2026