Gazastreifen

Chef der Hamas mit Coronavirus infiziert

Der Chef der Hamas im Gazastreifen, Jihia al-Sinwar (2020) Foto: imago images/ZUMA Wire

Der Chef der Hamas im Gazastreifen, Jihia al-Sinwar, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie sein Büro am Dienstag mitteilte, gehe es ihm gut. Al-Sinwar habe sich selbst in Isolation begeben und arbeite weiter. Nach einem vergleichsweise milden Beginn hat die Corona-Pandemie den von der islamistischen Hamas beherrschten Gazastreifen inzwischen schwer getroffen.

FÄLLE Wie das Gesundheitsministerium des abgeriegelten Gebiets mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 815 neue Fälle gemeldet. Die Quote der positiven Tests betrug 32 Prozent. Insgesamt wurden bislang 24.461 Infektionen bekannt, 111 Menschen starben. In dem von der Hamas kontrollierten Palästinensergebiet leben etwa zwei Millionen Menschen unter schlechten Bedingungen. Auch die medizinische Versorgung ist schlecht.

Die Quote der positiven Tests betrug am Dienstag 32 Prozent. Insgesamt wurden bislang 24.461 Corona-Infektionen im Gazastreifen bekannt.

Die Hamas und Israel haben sich seit der gewaltsamem Machtübernahme der Islamisten im Gazastreifen 2007 drei Kriege geliefert. Israel und Ägypten halten das Gebiet unter Blockade und begründen dies mit Sicherheitserwägungen. Die Hamas hat sich die Zerstörung Israels auf die Fahne geschrieben. dpa

New York

UN-Vollversammlung für »Nakba«-Gedenkfeier

Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen bezeichnete den Beschluss als »beschämend«

 01.12.2022

Nordrhein-Westfalen

Polizeipräsenz vor jüdischen Einrichtungen erhöht

Innenministerium: »Aufgrund der Gesamtentwicklung« Schutzmaßnahmen »landesweit angepasst«

 01.12.2022

Einspruch

Teil der Erinnerungskultur

Alexander Friedman sieht Putins Krieg gegen die Ukraine als Fortsetzung des Holodomor

von Alexander Friedman  01.12.2022

RIAS Sachsen-Anhalt

Meldestelle dokumentiert antisemitische Vorfälle

Arbeit der Einrichtung im Beisein von Ministerpräsident Reiner Haseloff der Öffentlichkeit vorgestellt

 30.11.2022

Antisemitismus

Nationale Strategie beschlossen

Zentralratspräsident Josef Schuster äußerte sich in einer ersten Reaktion positiv

von Michael Thaidigsmann  30.11.2022 Aktualisiert

Nach Schüssen auf Rabbinerhaus

NRW-Beauftragte besucht Alte Synagoge Essen

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ruft zu gesamtgesellschaftlichem Engagement gegen Judenfeindlichkeit auf

 30.11.2022

Stutthof-Prozess

»Ein Recht auf Antworten«

Die Nebenklage fordert die ehemalige Sekretärin des KZ auf, die Möglichkeit des letzten Wortes zu nutzen und sich zu erklären

 29.11.2022

Berlin

Mehr Tempo im Kampf gegen Antisemitismus gefordert

Aus Sicht der Amadeu Antonio Stiftung und anderer Verbände kommt die Ampelkoalition im Kampf gegen Judenhass zu langsam voran

 29.11.2022

Justiz

Josef Schuster: Urteile bei antisemitischen Straftaten zu oft zu mild

Gerichtsurteile würden zu häufig mit Verweis auf schwierige Kindheit oder Gesamtumstände gemildert

 29.11.2022