Brandenburg

Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft

Dietmar Woidke (M.) im Gespräch mit Ron Prosor (r.) und Andreas Brand Foto: pr

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und der israelische Botschafter Ron Prosor haben den deutsch-israelischen Jugendaustausch gewürdigt.

Prosor betonte anlässlich einer Tagung in der brandenburgischen Begegnungsstätte Schloss Gollwitz am Montag, Austausch sei eines der wichtigsten Instrumente der Völkerverständigung. Er sei zugleich eine Brücke zwischen beiden Ländern sowie Vergangenheit und Zukunft. Woidke erklärte, Deutschland und Israel verbinde ein besonderes Band, das niemals abreißen dürfe. Der Jugendaustausch sei dafür eine wichtige Säule.

Woidke betonte, sichtbares Handeln gegen den wiederaufkeimenden Antisemitismus in Deutschland sei nötig. Die Erinnerung an die NS-Verbrechen und ihre Opfer müsse wachgehalten werden.

Die Geschäftsführerin der F.C. Flick-Stiftung, Susanne Krause-Hinrichs, erklärte, die Erinnerung an die Schoa und die Verantwortung, sich wachsendem Antisemitismus entgegenzustellen, seien wichtige Bausteine für ein friedliches Zusammenleben. Dazu gehöre auch, der jungen Generation zu ermöglichen, sich ein eigenes Bild von der israelischen Gesellschaft zu machen.

Krause-Hinrichs betonte zudem, in den deutsch-israelischen Beziehungen lägen für die kommenden Generationen »große Chancen in kultureller, friedenspolitischer, ökologischer und ökonomischer Hinsicht«.

Die Tagung mit dem Titel »Tage des deutsch-israelischen Jugendaustausches« ist den Angaben zufolge eine gemeinsame Veranstaltung der Begegnungsstätte Schloss Gollwitz mit der F.C. Flick-Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz. epd

Leipzig

Extremismusverdacht gegen sächsische Beamtin und BSW-Mitarbeiterin

Die Landesdirektion will die Vorwürfe im Fall ihrer hochrangigen Mitarbeiterin prüfen. »Gegebenenfalls werden weitere Schritte eingeleitet«, sagt ein Sprecher

 23.01.2026

Stuttgart

Holocaust-Überlebende kritisiert ARD-Spitze

Eva Umlauf bezeichnet den Umgang mit dem Film »Führer und Verführer« als »Skandal und Schande«. Programmdirektorin Christine Strobl reagiert

 23.01.2026 Aktualisiert

Saarland

Religiöses Bündnis will Gottesbezug in Saar-Verfassung

Beteiligt ist auch die Synagogengemeinde Saar

 23.01.2026

Teheran

Aktivisten verifizieren 5000 Tote bei Irans Massenprotesten

Aktivisten arbeiten weiter daran, die zahlreichen Angaben zu Todesopfern der Proteste zu überprüfen. Derweil dementiert das Regime Statements von US-Präsdident Trump, wonach Irans Justiz Hinrichtungen von Demonstranten stoppte

 23.01.2026

Justiz

Ehemaliger Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Berlin verurteilt

Das Amtsgericht Tiergarten verurteilte den Angeklagten wegen eines sexuellen Übergriffs und sexueller Nötigung zu 10 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung

 23.01.2026

Medien

Sophie von der Tann für Grimme-Preis nominiert

Die ebenso umstrittene wie vielfach kritisierte ARD-Journalistin Sophie von der Tann führt die Liste der Nominierungen für den Grimme-Preis an

von Jana Ballweber  23.01.2026 Aktualisiert

Vetschau/Spreewald

Sellner-Vortrag in Brandenburg trotz Ärger in AfD

Ein Autohaus an der Autobahn mit Medienauflauf: Der österreichische Rechtsextremist hält einen Vortrag über Remigration. Nach Knatsch in der AfD ist die Landtagsabgeordnete Kotré nur Gast statt Gastgeberin

von Marc-Oliver von Riegen  23.01.2026

Davos/Washington D.C.

Trump: Marine-Armada nähert sich dem Iran

»Wir haben viele Schiffe, die in diese Richtung fahren, nur für den Fall«, sagt der Präsident

 23.01.2026

Davos

Kushner präsentiert 25-Milliarden-Dollar-Plan für Gaza

Laut dem Sondergesandten und Schwiegersohn des US-Präsidenten soll der Küstenstreifen bis 2035 ein Wirtschaftszentrum werden

 23.01.2026