Basketball

»Bin kein Antisemit«

Basketball-Star Kyrie Irving Foto: IMAGO/USA TODAY Network

Erstmals seit seiner Suspendierung hat sich der umstrittene Basketball-Star Kyrie Irving von den Brooklyn Nets öffentlich in einem Interview entschuldigt. »Ich bin kein Antisemit. Ich war es nie«, sagte Irving am Samstag (Ortszeit) in einem Interview mit dem regionalen New Yorker Sportnetzwerk SNY, »ich habe keinen Hass in meinem Herzen für das jüdische Volk oder irgendjemanden, der sich als Jude identifiziert«. Er wolle sich für seinen Social-Media-Post zu einem Buch und einem Film mit antisemitischen Ideen »zutiefst entschuldigen«.

LINK Der 30 Jahre alte Irving hatte via Twitter einen Link zu dem als antisemitisch kritisierten »Hebrews to Negroes: Wake Up Black America« geteilt, den US-Medien außerdem als rassistisch und frauenfeindlich, homo- sowie islamophob einstuften. Irving vermied in der Folge zunächst eine direkte Entschuldigung und war daraufhin von den Nets für mindestens fünf Spiele suspendiert worden.

»Ich möchte mich zutiefst für all meine Handlungen in der Zeit entschuldigen, die seit der ersten Veröffentlichung meines Posts vergangen ist«, sagte Irving nun, »ich hatte viel Zeit zum Nachdenken. Ich möchte mich wirklich auf den Schmerz konzentrieren, den ich verursacht habe.«

Mittlerweile hat Irving acht Spiele verpasst. Für die Partie am Sonntag gegen die Memphis Grizzlies haben die Nets den siebenfachen All-Star zumindest wieder als »fraglich« eingestuft. Die Rückkehr von Irving war an eine Reihe von Bedingungen geknüpft worden. dpa

Steffen Krach, SPD-Spitzenkandidat bei der Abgeordnetenhauswahl 2026

Berlin

SPD-Vorstand beschließt Mitgliedervotum zu Koalitionsvertrag

Noch haben die Koalitionsverhandlungen in Berlin nicht begonnen. Klar ist aber schon, dass die Basis der drei potenziellen Regierungspartner eng eingebunden werden soll

 30.10.2026

Friedens-Mission

Woidke lobt Pferdetreck nach Jerusalem als Friedenszeichen

Sechs Monate und mehr als 3.500 Kilometer Reise durch acht Länder: Der Friedenstreck nach Jerusalem im vergangenen Jahr musste viele Hindernisse überwinden

 30.10.2026

Meinung

Elif Eralp und der »Spiegel«: Alles nur eine böse rechte Kampagne!

Die Spitzenkandidatin der Linken in Berlin offenbart aus Versehen ihre Angst vor dem Umfeld der eigenen Partei – und entlarvt den Vorwurf, Opfer einer Kampagne zu sein

von Wiebke Hollersen  30.10.2026

Iran-Krieg

Katarische Unterhändler in Teheran zu Gesprächen

Inmitten von Spannungen und Angriffen auf Schiffe in der Straße von Hormus mehren sich diese Woche diplomatische Besuche im Iran. Jetzt sind Vertreter aus Katar eingetroffen

 30.10.2026

Wahl in Israel

Josef Schuster: Regierungswechsel in Israel könnte förderlich sein

Äußerungen rechtsradikaler Minister in Israel sind nicht akzeptabel, sagt der Präsident des Zentralrats der Juden. Was ein möglicher Regierungswechsel im Land für die deutsch-israelischen Beziehungen bedeuten könnte

von Leticia Witte  30.10.2026

SPIEGEL-Affäre

Eralp zu Angst-Eingeständnis: Nehme Rat von Behörden ernst

Mit schriftlichen Anmerkungen zu einem Interview sorgt die Berliner Linken-Frontfrau für Aufsehen. Nun bezieht sie selbst Stellung - und führt ihr Handeln auf den Rat der Sicherheitsbehörden zurück

 30.10.2026

Berlin

Thorsten Frei fordert Abbruch der Koalitionsverhandlungen mit Linken

»Wer in den eigenen Reihen die Zusammenarbeit mit Hamas-Sympathisanten duldet, kann nicht glaubwürdig Verantwortung für die Sicherheit von Millionen Berlinern übernehmen«, so der Fraktionschef der Bundestagsunion

 30.10.2026

Debatte

Nach Eralp-Veröffentlichung: Jetzt meldet sich der »Spiegel« zu Wort

 30.10.2026

Rheinland-Pfalz

CDU, SPD und Grüne fordern Schulterschluss gegen Antisemitismus

Nachdem in einem Brief an die Jüdische Gemeinde Speyer gedroht wurde, die Synagoge in die Luft zu sprengen, wollten die Fraktionen ein Zeichen setzen

 30.10.2026