Solidarität

Biden spricht Netanjahu nach Massenpanik »tiefes Beileid« aus

Foto: imago images/MediaPunch

Nach der Massenpanik mit Dutzenden Toten in Nord-Israel hat US-Präsident Joe Biden in einem Telefonat mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu im Namen des amerikanischen Volkes sein »tiefes Beileid« bekundet. Biden sprach in einer Mitteilung am Freitag von einer »schrecklichen Tragödie«: Es sei »herzzerreißend«, dass Menschen bei der Ausübung ihres Glaubens gestorben seien. »Unsere Gebete sind bei denen, die verletzt wurden, und bei all denjenigen, die Angehörige verloren haben«, erklärte Biden.

Der US-Präsident habe sein Team angewiesen, Israel bei der Bewältigung der Katastrophe und der Versorgung von Verletzten Unterstützung anzubieten, hieß es weiter. Die USA arbeiteten zudem daran, Berichte zu verifizieren, wonach amerikanische Staatsbürger unter den Opfern seien.

Während eines religiösen Festes mit Tausenden Teilnehmern am Meron-Berg anlässlich des jüdischen Feiertags Lag Baomer war es am Donnerstagabend zu einer Massenpanik gekommen. Mindestens 45 Menschen starben nach offiziellen Angaben. Rund 150 Menschen wurden nach Angaben der Rettungskräfte verletzt, einige von ihnen schwer. dpa

Berlin

»Völkerrechtlich verbrieftes Recht auf Selbstverteidigung«

Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock äußert sich zu Raketenangriffen gegen Israel

 12.05.2021

CSU im Bundestag

Harte Strafen für Anzünden von Israel-Flaggen gefordert

Stefan Müller: Antisemitischer Hass, den der Rechtsstaat mit Härte beantworten muss

 12.05.2021

Interview

»Er ist äußerst lernfähig«

Abraham de Wolf über den Bundesparteitag der SPD, die Wahl des Kanzlerkandidaten Olaf Scholz und dessen Chancen

von Detlef David Kauschke  12.05.2021

Berlin

Felix Klein erwartet Zunahme antisemitischer Straftaten

Der Antisemitismusbeauftragte spricht sich dafür aus, den Schutz jüdischer Einrichtungen aktuell zu verstärken

 12.05.2021

Berlin

Bundesregierung verurteilt Raketenangriffe scharf

Regierungssprecher Seibert: Israel hat das Recht, sich im Rahmen der Selbstverteidigung zu wehren

 12.05.2021

Berlin

CDU-Mitglied verlässt Landesvorstand nach umstrittenem Israel-Post

Landesverband: »Wir stehen fest an der Seite der Menschen in Jerusalem und verurteil die terroristischen Raketen-Angriffe der Hamas«

 12.05.2021

Deutschland

Politiker verurteilen Angriffe auf Synagogen

Steinmeier kondolierte Rivlin zum Tod israelischer Staatsbürger durch den massiven Raketenbeschuss

 12.05.2021 Aktualisiert

Bundeskabinett

Maßnahmenpaket gegen Rechtsextremismus beschlossen

Neue Strafvorschrift soll vor verletzender Beleidigung schützen – Eckpunkte für Wehrhafte-Demokratie-Gesetz umrissen

 12.05.2021

Terror gegen Israel

Zentralrat der Juden erwartet Solidarität mit jüdischem Staat

Josef Schuster: Angesichts der Bedrohung auch in Deutschland muss der Schutz jüdischer Einrichtungen erhöht werden

 12.05.2021