Berlin

Bespuckt, geschlagen, beleidigt: Vorfälle am Holocaust-Mahnmal 

Foto: picture alliance / Jens Kalaene/dpa

Am Berliner Mahnmal für die ermordeten Juden Europas soll ein Mann ein Kind bespuckt, einen alten Mann geschlagen und eine junge Frau antisemitisch beleidigt haben. Dann sei der Tatverdächtige unerkannt geflohen, teilte die Polizei am Samstag mit.

Der Zwischenfall ereignete sich demnach am Freitag gegen 12.30 Uhr. Die Polizei sei alarmiert worden, weil ein Fußgänger ein fünfjähriges Kind unvermittelt angespuckt habe. Der Unbekannte sei zunächst in Richtung Brandenburger Tor weggegangen, kurz darauf aber zurückgekehrt.

Nun soll er einen 80-jährigen Touristen mit der flachen Hand auf den Hinterkopf geschlagen und eine 19-Jährige antisemitisch beleidigt haben.

Der Verdächtige sei in Richtung Tiergarten geflüchtet und bei einer Suche nicht gefunden worden, teilte die Polizei weiter mit. Nun ermittle der Staatsschutz wegen Körperverletzung und Beleidigung. dpa

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