Berlin

Berater von Felix Klein nehmen Arbeit auf

Felix Klein, Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung Foto: dpa

Die neuen Berater des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, nehmen am Dienstag in Berlin ihre Arbeit auf. Das achtköpfige Gremium ist mit Experten aus Wissenschaft, Bildungspraxis und Zivilgesellschaft besetzt. Die Mitglieder zeichneten sich durch langjähriges Engagement gegen Antisemitismus aus, sagte Klein am Montag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Forschung Sie brächten Kenntnisse aus Forschung sowie Bildungs- und Gedenkstättenarbeit mit und seien mit dem heutigen jüdischen Leben in Deutschland bestens vertraut. Antisemitismus habe viele Quellen, sagte Klein weiter. »Je größer das Wissen über seine Ursachen, desto zielgerichteter und wirkungsvoller kann er bekämpft werden.«

Das Bundeskabinett hatte die Mitglieder des Beratergremiums – vier Frauen und vier Männer – Ende Juli berufen. Sie sollen mit ihrem Wissen dazu beitragen, Handlungsfelder gegen Judenhass zu identifizieren und jüdisches Leben in Deutschland sichtbarer zu machen.

Zentralrat Die Berater werden künftig zwei bis drei Mal im Jahr mit dem Beauftragten zusammenkommen. Zu den Mitgliedern des Gremiums zählen unter anderem der wissenschaftliche Direktor der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden, Doron Kiesel, die Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde Württemberg, Barbara Traub, und Antidiskriminierungsbeauftragte für die Berliner Schulen, Dervis Hizarci.  kna

Großbritannien

Ex-Labourpolitiker holt Wahlkreis seiner ehemaligen Partei – mit antisemitischen Aussagen

In einem Wahlkreis in Nordengland ist Judenhass ein Dauerthema

 01.03.2024

Berlin

Erfolg für Broder: Innenministerium entfernt umstrittene Studie zur Muslimfeindlichkeit ganz

Der Journalist hatte zuvor erfolgreich wegen eines Berichts geklagt, in dem ihm Muslimfeindlichkeit vorgeworfen wurde

 01.03.2024

Brüssel

EU zahlt 50 Millionen Euro an die UNRWA

Im Gegenzug sagte das umstrittene UN-Hilfswerk für die Palästinenser zu, künftig schärfere Kontrollen einzuführen

von Michael Thaidigsmann  01.03.2024

London

Schutz jüdischer Gemeinden: Sunak sagt weitere Millionen zu

Im vergangenen Jahr waren in Großbritannien 4103 antisemitische Vorfälle gemeldet worden

 01.03.2024

Krieg

USA: Keine gesicherten Erkenntnisse über die Geschehnisse

«Wenn die Hamas die Waffen niederlegen würde, könnte das alles heute vorbei sein«, betont das US-Außenministerium

 29.02.2024

Großbritannien

Prinz William besucht Synagoge

Der Thronfolger stellt sich gegen Antisemitismus

 29.02.2024

Berlin

»Beitrag zu einer prosperierenden Zukunft«

Israelische Technologie-Unternehmen treffen deutsche Investoren bei der Konferenz »Restart IL Economy«

 29.02.2024

Interview

»Als Medizin erlaubt«

Rabbiner Yosef Glassman über koscheres Cannabis und die Verbindung zwischen Hanf und Priestern

von Nils Kottmann  29.02.2024

Gaza/Israel

Hoffnung auf Feuerpause im Gaza-Krieg

Die Morgenlage am Donnerstag – und ein Ausblick auf den Tag

 29.02.2024 Aktualisiert