Berlin

Berater von Felix Klein nehmen Arbeit auf

Felix Klein, Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung Foto: dpa

Die neuen Berater des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, nehmen am Dienstag in Berlin ihre Arbeit auf. Das achtköpfige Gremium ist mit Experten aus Wissenschaft, Bildungspraxis und Zivilgesellschaft besetzt. Die Mitglieder zeichneten sich durch langjähriges Engagement gegen Antisemitismus aus, sagte Klein am Montag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Forschung Sie brächten Kenntnisse aus Forschung sowie Bildungs- und Gedenkstättenarbeit mit und seien mit dem heutigen jüdischen Leben in Deutschland bestens vertraut. Antisemitismus habe viele Quellen, sagte Klein weiter. »Je größer das Wissen über seine Ursachen, desto zielgerichteter und wirkungsvoller kann er bekämpft werden.«

Das Bundeskabinett hatte die Mitglieder des Beratergremiums – vier Frauen und vier Männer – Ende Juli berufen. Sie sollen mit ihrem Wissen dazu beitragen, Handlungsfelder gegen Judenhass zu identifizieren und jüdisches Leben in Deutschland sichtbarer zu machen.

Zentralrat Die Berater werden künftig zwei bis drei Mal im Jahr mit dem Beauftragten zusammenkommen. Zu den Mitgliedern des Gremiums zählen unter anderem der wissenschaftliche Direktor der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden, Doron Kiesel, die Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde Württemberg, Barbara Traub, und Antidiskriminierungsbeauftragte für die Berliner Schulen, Dervis Hizarci.  kna

Berlin

Nationaler Integrationspreis verliehen

Bundeskanzlerin Merkel verurteilt beim Festakt den Anschlag in Halle als »Schande für unser Land«

 11.11.2019

Heidelberg

Zusatztermin zum »Testsamstag«

TMS am Schabbat: Universität kündigt nach Intervention des Grünen-Politikers Volker Beck Lösung an

 11.11.2019

Berlin

Eklat beim Mauerfall-Jubiläum

»Genug mit der Besatzung«: Veranstalter entschuldigen sich für antiisraelische Parole bei Live-Show

 11.11.2019

Sachsen-Anhalt

Erfahrungsaustausch mit Israel

Nach Anschlag in Halle: Ministerpräsident Haseloff will Gespräche zur besseren Identifikation von Gefährdern führen

 11.11.2019

Berlin

»Diese Verantwortung vergeht nicht«

Bundespräsident Steinmeier erinnert beim Mauerfall-Gedenken an Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden

 09.11.2019

Bielefeld

Tausende protestieren gegen Rechtsextremismus

Rund 15.000 Menschen gingen auf die Straße

 09.11.2019