Berlin

»Bekenntnis gegen Antisemitismus und Diskriminierung«

Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung, Felix Klein Foto: imago

Mehrere Vereine der Fußball-Bundesliga wollen sich verstärkt im Kampf gegen Antisemitismus engagieren. Dafür hätten sie die Arbeitsdefinition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) angenommen, erklärte der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, am Donnerstag in Berlin.

Mit dieser Definition möchte die IHRA dabei helfen, Erscheinungsformen von Judenfeindlichkeit zu erkennen, auf das Problem aufmerksam zu machen und dagegen vorzugehen. Klein sagte, er habe bei den Fußballclubs Ende Januar dafür geworben, die Definition anzuerkennen.

vorbild »Kaum ein anderer Sport bringt Menschen so zusammen wie der Fußball. Egal ob jung oder alt, arm oder reich: Da wird gemeinsam gelitten und gejubelt, angefeuert und gefachsimpelt«, betonte der Beauftragte. Die Fußballbegeisterung vereine Menschen. Die Klubs, die jetzt die Definition angenommen hätten, fungierten damit auch als Vorbild für weitere Vereine, insbesondere aus dem Amateurbereich. Ihr »Bekenntnis gegen Antisemitismus und Diskriminierung« wirke tief in alle gesellschaftlichen Bereiche hinein. »Damit wird eines ganz deutlich: Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz, auch nicht in Fußballstadien und Vereinen.«

Zu den bereits beteiligten Vereinen gehören unter anderem der 1. FC Köln, Fortuna Düsseldorf, der VfL Bochum, Borussia Mönchengladbach, Borussia Dortmund, der FC Bayern München, Eintracht Frankfurt, Schalke 04 und der FC St. Pauli. Mit dabei ist auch der Deutsche Fußball-Bund DFB. Die DFL Deutsche Fußball Liga will demnach im März folgen. kna

New Jersey

Kandidat mit Terror-Kontakten? Demokraten nominieren Adam Hamawy

Aufsehen erregt seine frühere Beziehung zu dem als »Blinder Scheich« bekannten Omar Abdel-Rahman, dessen Anhänger 1993 einen Anschlag auf das World Trade Center verübten

 03.06.2026

Washington D.C.

Rubio nennt Bedingungen für Einigung mit Iran

Auch die Unterstützung terroristischer Stellvertreterorganisationen durch Teheran gehöre zu den zentralen Themen der Gespräche, sagt der US-Außenminister

 03.06.2026

Kuwait

Iranischer Angriff auf Flughafen, Flugbetrieb eingestellt

Nach Angaben der zivilen Luftfahrtbehörde sind mehrere Menschen verletzt. Der Schaden ist erheblich

 03.06.2026

Amsterdam

Juden überproportional von Hassvergehen betroffen

Ein Bericht belegt: Gut ein Viertel der registrierten Diskriminierungs-Fälle sind antisemitisch motiviert. Der Anteil der Juden in der niederländischen Bevölkerung beträgt aber nur 0,2 Prozent

 03.06.2026

Nahost

USA greifen iranische Stellung an – Neue Eskalation trotz Waffenruhe

Die militärische Konfrontation erreicht eine neue Stufe. Washington bezeichnete die Operation als Maßnahme zur Selbstverteidigung

 03.06.2026

Judenhass

Bayerisches Hotel verschickt antisemitische Nachricht an Israeli

»Tut uns leid, in unserem Hotel sind keine Juden erlaubt«: Diese Nachricht erhielten israelische Touristen vom Hotel »Zum Hirschen« in der Ortschaft Lam

von Imanuel Marcus  03.06.2026 Aktualisiert

Erwiderung

An allem sind ... oder, Herr Ahmetović?

Der SPD-Außenpolitiker Adis Ahmetović macht keinen Hehl daraus, wen er zum Hauptverantwortlichen für nahezu sämtliche Probleme, Konflikte und Krisen in Nahost erklärt

von Sacha Stawski  02.06.2026

Teheran

Iran bereitet Beisetzung von Chamenei vor

Drei Monate nach Chameneis Tötung äußert sich erstmals ein Politiker im Iran zum geplanten Begräbnis und den Trauerfeiern in mehreren Städten

 02.06.2026

Teheran

Iran: Keine Gespräche mehr mit USA

Für den Iran gilt eine Waffenruhe im Libanon als Teil der Verhandlungen mit den USA. Jetzt berichten iranische Medien, dass wegen der Kämpfe dort Teheran nicht mehr mit Washington verhandelt

 02.06.2026