RTL-Sendung

Susan Sideropoulos: »Ich bin schwanger«

Susan Sideropoulos Foto: IMAGO/BOBO

RTL-Sendung

Susan Sideropoulos: »Ich bin schwanger«

Die Schauspielerin überrascht in »Die Verräter – Vertraue Niemandem!« mit einem sehr persönlichem Bekenntnis

 19.09.2023 09:19 Uhr

Susan Sideropoulos ist schwanger. Das zumindest hat die Schauspielerin und Fernsehmoderatorin in »Die Verräter – Vertraue Niemandem!« den Teilnehmern der neuen Reality-Krimi-Show auf RTL, in der gelogen wird, was das Zeug hält, zur Begrüßung mitgeteilt – und damit vor allen anderen Kandidaten ihre eigenen Flunkerfähigkeiten getestet.

Die jedenfalls zeigten sich zunächst einmal gutgläubig, und die 42-Jährige konnte sich über ihren ersten Erfolg freuen.

IDEE Der Hintergrund der neuen RTL-Serie: Der TV-Sender steckt bei »Die Verräter« 16 Promis in ein schickes französisches Schlösschen und lässt die Zuschauer dabei »Mäuschen spielen«, wie sie sich munter belügen, betrügen und verdächtigen.

Unter die Gürtellinie geht es bei dem Reality-Crime-Format dennoch nicht - obwohl die prominenten Teilnehmer schnell die Grenzen zwischen Spiel und Realität vergessen. »Die Verräter - Vertraue Niemandem!« läuft mittwochs um 20.15 Uhr auf RTL, beim Streamingdienst RTL+ sind die Folgen eine Woche früher zu sehen.

Das Prinzip der Show ist schnell erklärt und dürfte vielen Zuschauern von Jugendspielen wie »Werwolf« oder »Mord im Dunkeln« bekannt sein: Unter den 16 Promis sind drei »Verräter«, die jede Nacht einen Teilnehmer per »Mord« aus dem Spiel nehmen. Tagsüber mischen sie sich wieder unter die braven »Loyalen« und tun ganz unschuldig. Einmal pro Tag kommt die Gruppe am »Runden Tisch« zusammen und wirft jemanden aus der Show, den sie als »Verräter« ausgemacht hat.

NERVENKITZEL Was schon in Jugendfreizeiten für Nervenkitzel sorgte, wird in der Show auf die Spitze getrieben. Denn »Die Verräter« ist Kinderspiel unter Extrembedingungen: Die Promis wurden für den Dreh tagelang durchgehend in dem Schloss untergebracht. »Wir haben unsere prominenten Mitspieler dann tatsächlich auf ihr Zimmer geschickt und sie durften auch nicht rauskommen«, erzählt Produzentin Kirstin Benthaus-Gebauer.

Die Rechnung geht auf: Schon an Tag eins haben sich die prominenten Teilnehmerinnen und Teilnehmer so hineingesteigert, dass jede Geste als Hinweis interpretiert wird und alles und jeder verdächtig erscheint: »Mir ist aufgefallen, dass Pascal (Hens) einen sehr, sehr roten Kopf hatte!«, sieht sich ein Teilnehmer als Detektiv.

»Eigentlich ist es ein bisschen wie bei Columbo«, erklärt RTL-Redakteur Martin Wegner. Denn wie bei dem Kult-Krimi erfahren die Zuschauer auch hier gleich zu Beginn, wer »die Bösen« sind. Man weiß also jederzeit mehr als die Teilnehmer und kann sich wunderbar aufregen oder amüsieren, wenn jemand eine besonders fiese Intrige spinnt oder besonders weit auf dem Holzweg ist.

PROMIS Den prominenten Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist dabei anzumerken, dass ihnen das psychologische Kammerspiel an die Nerven geht. Verräter müssen permanent lügen, »Loyale« können nie sicher sein, ob ihr scheinbar freundliches Gegenüber sie in der nächsten Nacht nicht doch eiskalt killt. Zuschauer werden so zu Voyeuren einer Gruppe in einer Ausnahmesituation.

»Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell kippt wie heute«, sagt Schauspieler Timothy Boldt gleich in der ersten Folge. Die Gruppendynamik sei unfassbar stark, man werde einfach eingesogen, erzählt Rapperin Sabrina Setlur. Beim Anschauen der Pilotfolge habe sie einen Klos im Hals gehabt: »Da war ich regelrecht geschockt. So kenne ich mich gar nicht«, sagt sie. Schlagersängerin Anna-Carina Woitschack sagt: »Man verstößt natürlich gegen seine eigenen Prinzipien.«

Verrat und falsche Verdächtigungen sorgen schon auch mal für Streit - das freut Produzenten und Zuschauer. Doch obwohl die ein oder andere Träne runtergeschluckt werden muss, wird es doch nicht hässlich. Besonders an der Sendung sei, »dass es tolle, intelligente, kompetente Prominente sind, die da spielen, die immer auf einem gewissen Niveau agieren, auch wenn sie gegeneinander gehen. Das war so Balsam für die Seele«, sagt Moderatorin Sonja Zietlow, die auch das »Dschungelcamp« ironisch kommentiert. »Wenn ich etwas erkläre, dann hören sie mir zu und dann haben sie es verstanden. Das ist nicht immer so, das habe ich sehr goutiert.«

VERRÄTER Mit dabei sind etwa »Supergeil«-Opa Friedrich Liechtenstein, Sportmoderatorin Ulrike von der Groeben, Schlagersänger Vincent Gross, Rapper Jalil und Schauspieler wie Florian Fitz (Traumschiff), Christine Urspruch (Münster-Tatort) und die eingangs erwähnte Susan Sideropoulos (GZSZ).

Die Macher spielen dabei auch mit Vorurteilen: Bond-Bösewicht Claude-Oliver Rudolph? - Ist doch ein geborener »Verräter«, oder? Auf der anderen Seite bieten sich Chancen für Sympathieträgerinnen wie »Princess Charming« Irina Schlauch: »Ich habe eher so ein liebes Image. Aber ich würde auch gerne mal meine böse Seite auspacken.«

Zahl der Woche

14

Funfacts & Wissenswertes

 01.04.2026

Aufgegabelt

Mazze-Granola

Rezept der Woche

von Katrin Richter  31.03.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Neues aus der Jüdischen Welt

von Katrin Richter  31.03.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Pessach im Klassenzimmer oder Was Freiheit bedeutet

von Nicole Dreyfus  31.03.2026

Kolumne

Shkoyach!

Warum Schläge mit der Frühlingszwiebel am Sederabend nicht völkerrechtswidrig sind

von Ayala Goldmann  31.03.2026

»Imanuels Interpreten« (19)

Bette Midler: Das Energiebündel

Sängerin, Comedienne und Schauspielerin mit Persönlichkeit: »The Divine Miss M« ist ein Unikum

von Imanuel Marcus  31.03.2026

München

Urys »Interieur mit Kindern« werden restituiert

Ein Bild mit einer spannenden Geschichte kehrt nun aus Bayern in den Schoß der rechtmäßigen Erben zurück. Vorausgegangen ist eine umfangreiche Provenienzforschung zur Herkunft des Gemäldes

von Barbara Just  30.03.2026

Programm

Führung, Erinnerung und Vorträge: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 2. April bis zum 16. April

 30.03.2026

Quedlinburg

Feininger-Museum mit Jubiläumsausstellung zur »Blauen Vier«

Quedlinburg bietet mehr als Stiftskirche und Fachwerk: Am Montag wird im Museum Lyonel Feininger eine Sonderausstellung mit Werken der Künstlergruppe »Die Blaue Vier« um Paul Klee und Wassily Kandinsky eröffnet

 30.03.2026