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Termine und TV-Tipps

Am 7. Dezember um 20.15 Uhr bei 3sat: »Kaminer Inside: Brauchtum in Deutschland« Foto: picture alliance / G¸nther Pichlkostner / First Look / picturedesk.com

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Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 28. November bis zum 7. Dezember

 28.11.2024 13:47 Uhr

TERMINE

Berlin

Mirna Funk und Lars Umanski fragen sich: Wie viel Aktivismus steckt im Judentum? Und was können »Die letzte Generation« und andere vom jüdischen Pragmatismus und Realitätssinn lernen?
»Von Juden lernen: Tikkun Olam«
Mi 4. Dezember, 19.30 Uhr, Urania – Kleistsaal, An der Urania 17

Fürth

Führung »Jüdische Feiertage und Riten in Franken«: Besondere Highlights sind das Ritualbad und die Laubhütte im historischen Wohnhaus der jüdischen Familien Fromm, Anspacher und Arnstein.
So 1. Dezember, 14 Uhr, Jüdisches Museum Franken, Königstraße 89

Hamburg

Krimis diskutieren die Ordnung der Gesellschaft. Was lässt sich über die deutsche Gesellschaft erfahren, wenn Juden in deutschen TV-Krimis der Gegenwart zu Verdächtigen erklärt werden? Was macht dies attraktiv, akzeptabel – und gleichzeitig vielleicht auch genussvoll antisemitisch?»Deutsche TV-Krimis und deutsche Emotionen: Juden in ›Tatort« – Vortrag von Daniel Wildmann
Do 28. November, 18 Uhr, Abaton-Kino, Allende-Platz 3/Ecke Grindelhof

Hannover

In der dritten »Spurensuche – Die Geschichte der Enthüllung« erzählt Barbara Helmrich spannende Geschichten aus der Zeit der Restaurierung der Historismus-Villa in den Jahren 2010 bis 2012.
Di 3. Dezember, 18 Uhr, Villa Seligmann, Hohenzollernstraße 39

Köln

Vor 25 Jahren starb Ignatz Bubis, der nicht nur das Judentum prägte, sondern auch die Liberalen in Deutschland. Auf dem Höhepunkt seines Wirkens wird er 1993 vorgeschlagen für das Amt des Bundespräsidenten. Bubis scheute nicht das offene Wort, trat für »seine Sache« aktiv ein und mischte auch in der Politik kräftig mit: »Ignatz Bubis – Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland und großer Liberaler« – Podiumsdiskussion
Do 28. November, 19 Uhr | Synagogen-Gemeinde, Ottostraße 85

Rosenheim
Woher kommt der Hass der Christen auf Juden und Andersgläubige? Die Verachtung beginnt in den Berichten der Evangelien und zieht sich bis zu den NS-Vernichtungslagern. »Juden und Christen. (Un)geliebte Geschwister (2)« – Seminar für alle Interessierten
Mi 4. Dezember, 9 Uhr, Bildungszentrum St. Nikolaus, Pettenkoferstraße 5

Saarbrücken

Der Vortrag »Antisemitismus und postkoloniale Theorie: Der ›progressive‹ Angriff auf Israel, Judentum und Holocausterinnerung« gibt einen Überblick über theoretische Strategien und ihre politischen Konsequenzen, die sich vor allem in der sogenannten Mbembe-Debatte, dem »Historikerstreit 2.0.« sowie der documenta fifteen gezeigt haben.
Di 3. Dezember, 18.30 Uhr | Hochschule der Bildenden Künste, Keplerstraße 3-5

EINSCHALTEN

»Schalom«: Berichte, Reportagen und Kommentare zum jüdischen Leben heute.
Freitag, 29. November, 15.50 Uhr, rbb Radio

»Die einsamen Helden. Lebensretter in Zeiten des Todes«: Sie bewahrten Menschlichkeit in unmenschlicher Zeit und setzten dem Terrorstaat ihre Zivilcourage entgegen. Etwa 20.000 Deutsche halfen Juden, dem Massenmord zu entkommen. Heute ehrt sie die Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem als »Gerechte unter den Völkern«.
Montag, 2. Dezember, 0.35 Uhr, ZDF TV

»Goldhammer«: Marcel, schwuler Sex-Arbeiter im Ruhestand, wird 30. Er kam nach Berlin, um Schauspieler zu werden. Er wurde Escort, konvertierte zum Judentum, emigrierte nach Israel und entwickelte eine ernst zu nehmende Kokain- und Sexsucht. Marcels rauschhaftes Leben stagniert, als ihm seine neueste Idee kommt: Er will für die AfD in die Politik. Ein Film von André Krummel und Pablo Ben Yakov aus dem Jahr 2023
Mittwoch, 4. Dezember, 22.30 Uhr, rbb TV

»Café Schindler – Apfelstrudel und Antisemitismus«: Das »Café Schindler« in Innsbruck hat viel zu erzählen. 1922 von Hugo Schindler gegründet, entwickelte sich das Kaffeehaus bald zum Szenetreff mit Apfelstrudel, Tanz und Livejazz. Als 1938 die Nationalsozialisten einmarschierten, war die Glanzzeit vorbei.
Donnerstag, 5. Dezember, 11.45 Uhr, 3sat TV

»Kaminer Inside: Brauchtum in Deutschland«: Welche Bräuche gibt es in Deutschland, und was davon ist »typisch deutsch«? Eine Frage für Kaminer, der sich ein Bild macht von deutschem Brauchtum. Anlässe, gemeinsam zu feiern, finden Deutsche wirklich zuhauf. Eine wilde Reise durch Deutschland, von Nord nach Süd und von Ost nach West.
Samstag, 7. Dezember, 20.15 Uhr, 3sat TV

»Imanuels Interpreten« (26)

Paul Simon: Der Brückenbauer

Seit den 60er Jahren schreibt und spielt der New Yorker Künstler Musik, deren Texte durchweg stark sind. Mehrere Generationen haben zugehört. Heute wird das jüdische Talent 85 Jahre alt

von Imanuel Marcus  13.10.2026

Berlin

Jüdische Kulturtage müssen Hauptausstellung absagen

Wegen einer Finanzierungslücke fällt die Ausstellung aus. Die Jüdische Gemeinde kritisiert die Förderentscheidung des Senats

 12.10.2026

Jugendbuch

Zwei Mädchen im Winter 1947

Die amerikanische Schriftstellerin Holly-Jane Rahlens schreibt über Freundschaft in der Berliner Nachkriegszeit

von Katrin Diehl  12.10.2026

Slata Roschal

Der Autor ist tot

Sie las beim Bachmannpreis und verließ den Saal – in ihrem neuen Roman rechnet sie mit dem Literaturbetrieb ab

von Frank Keil  12.10.2026

Boris Schumatsky

Geografie der Entwurzelung

Der Berliner Schriftsteller erzählt von seiner Mutter, dem russischen Krieg gegen die Ukraine und vom Verlust jeglichen Halts bei Paul Celan

von Alexander Kluy  12.10.2026

Sachbuch

Treffpunkt der Egomanen

Christian Buckard erzählt die Geschichte des legendären »Romanischen Cafés« und seiner jüdischen Bohème

von Leon Stork  12.10.2026

Tomer Gardi

Auf der Spur der Fahrradkuriere

Der israelische Autor verfolgt in seinem neuen Roman Lieferketten – und widmet sich den Menschen, die per App gerufen werden

von Sophie Albers Ben Chamo  12.10.2026

Sachbuch

Jerusalem für Anfänger

Geht es um die Gegenwart, verliert sich Dietmar Pieper in Tagespolitik

von Ralf Balke  12.10.2026

Frankfurt am Main

Auszeichnung für Journalisten und Buchautoren

Der Georg-Stefan-Troller-Preis für die Berichterstattung über jüdisches Leben wurde erstmals verliehen. Mit Mascha Malburg und Joshua Schultheis sind auch zwei JA-Journalisten unter den Ausgezeichneten

 11.10.2026