Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Barbra Streisand wird mit dem Ruth-Bader-Ginsburg-Preis 2023 ausgezeichnet. »Ich fühle mich sehr geehrt, einen Preis mit dem Namen einer so außergewöhnlichen Frau zu erhalten, einer Heldin Amerikas und einer Ikone für die Welt«, schrieb die 80-jährige Schauspielerin und Musikerin auf ihrem Instagram-Account. Vor Streisand haben den 2019 ins Leben gerufenen Preis, der den langen Namen »The Justice Ruth Bader Ginsburg Woman of Leadership Award« trägt, Queen Elizabeth II., Diane von Fürstenberg und Agnes Gund erhalten.

Michael Douglas blickt kritisch auf politische Debatten in seiner Heimat. In einem Interview mit der »Welt am Sonntag« sagte er: »Ich empfinde es als Schande, wenn ich sehe, wie feindselig heute beispielsweise Debatten im US-Kongress ausgetragen werden. Anstand und gutes Benehmen sind durch pure Boshaftigkeit abgelöst worden«, so Douglas. »Ich weiß nicht, wohin das noch führen wird. Aber daran muss sich etwas ändern.« Er halte es für dringend notwendig, wieder zu einem diplomatischen Umgangston zurückzukehren, betonte der Schauspieler. »Ich finde, die USA könnten in der Hinsicht einiges von der EU lernen.« kna

Susan Sideropoulos hat sich für vip.de auf einen GZSZ-Rückblick eingelassen und das Publikum mit auf eine Zeitreise genommen. Dabei erinnerte sich die Schauspielerin an außergewöhnliche Fotoshootings wie vor dem Brandenburger Tor, extravagante Stylings, Extensions und coole Outfits. Außerdem erzählte die zweifache Mutter, wie ihre Schwangerschaft in die Serie integriert wurde.

Guns n’ Roses werden ihre »Middle East – Europe – North America«-Welttournee am 5. Juni im Tel Aviver Hayarkon-Park beginnen. Das gab die Band auf ihrer Webseite bekannt. Slash und Axl Rose haben in Israel eine große Fangemeinde, und Tickets werden hoffentlich nicht ganz so viel kosten.

Programm

Vernissagen, Workshops und eine Zeitreise ins Berlin von »Babylon Berlin«: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 17. September bis zum 30. September

 16.09.2026

Gaza-Krieg

Der falsche Genozidvorwurf

Der US-Historiker Jeffrey Herf widerspricht seinem viel zitierten israelischen Kollegen Omer Bartov. Eine Klarstellung

von Jeffrey Herf  16.09.2026

Gegen Vorurteile

Über Tattoos, Sport und die Frage, was eigentlich koscher ist - Neuauflage eines Projekts zu jüdischem Leben

Vorne Fotos, hinten Erklärtexte und QR-Codes: Eine neue Box mit Material zu jüdischem Leben in Deutschland ist erschienen. Gedacht ist sie für Schule oder Erwachsenenbildung - und als Beitrag gegen Antisemitismus

von Leticia Witte  16.09.2026

New York

Jetzt äußert sich Ed Sheeran zum Macklemore-Aus

Wegen israelfeindlichen Aussagen wurde US-Rapper Macklemore von Sheerans Tour ausgeschlossen. Nun schildert der Popstar seine Sicht der Dinge

 16.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  16.09.2026

Kino

»David« - Familienfreundliches Musical nach Motiven aus der Bibel

Ein kleiner Junge besiegt einen furchteinflößenden Riesen mit der Steinschleuder. Die Geschichte von David und Goliath kennen auch viele, die sonst nicht so bibelfest sind. Und sie bietet viel Stoff für eine Verfilmung

von Martin Ostermann  15.09.2026

Israel

Wie Quentin Tarantino Israelis den Kinobesuch vermiest

Berichte über Quentin Tarantinos Kinobesuche gehen in Israel viral. Eine Frau hätte ihn beinahe angebrüllt

von Sophie Albers Ben Chamo  15.09.2026

Dearborn

Henry Fords antisemitische Vergangenheit in Ausstellung behandelt

Im nächsten Jahr öffnet Fair Lane, das frühere Anwesen von Henry Ford, wieder für Besucher. Die Einrichtung stellt sich nun einer Vergangenheit, die in der Region lange nur unzureichend thematisiert wurde

 15.09.2026

Tel Aviv

IDF-Chef prüft rechtliche Schritte gegen Film »Naza«

Generalstabschef Eyal Zamir bezeichnet bisher bekannt gewordene Teile der Doku als »Ritualmordlegenden, bewusste Verzerrungen der Realität und falsche Anschuldigungen gegen IDF-Soldaten«

 15.09.2026