Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Shira Haas Foto: Flash 90

Shira Haas wird Ministerpräsidentin – zumindest im Film. Die 25-jährige israelische Schauspielerin, die durch die Serien Shtisel und Unorthodox international bekannt wurde, soll in die Rolle von Golda Meir schlüpfen, die von 1969 bis 1974 die mächtigste Frau im jüdischen Staat war. Wie das Filmmagazin »Deadline« berichtete, wird Barbra Streisand die TV-Serie produzieren. Grundlage für das Drehbuch ist die Biografie Lioness: Golda Meir and the Nation of Israel.

Rebecca Siemoneit-BarumFoto: imago/Future Image

Rebecca Siemoneit-Barum hatte am Wochenende allen Grund zum Feiern. Am Samstag nämlich wurde ihr Vater 90 Jahre alt. Seinen Geburtstag beging der Jubilar, der sich als Raubtierlehrer und Direktor des Circus Barum einen Namen machte, coronabedingt im kleinen Kreis – mit seiner Ehefrau und den beiden Kindern. Tochter Rebecca teilte ihre gemeinsamen Erinnerungen an die Zeit in der Manege auf Instagram. Vom dritten Lebensjahr an absolvierte die Schauspielerin eine akrobatische Grundausbildung und trat mit vier Jahren zum ersten Mal mit einer Ziegendressur auf.

Sheryl SandbergFoto: imago/Reporters

Sheryl Sandberg behält die Rechte von Frauen nicht nur am 8. März im Blick, sondern einen ganzen Monat lang. Zum Women’s History Month, der gerade in den USA gefeiert wird, postete die 51-jährige Facebook-Geschäftsführerin ein entsprechendes Bekenntnis auf Instagram: »Ich denke an die Kraft der Frauen. Frauen haben in der Geschichte hart für gleiche Rechte und Achtung gekämpft. Wir haben Fortschritte gemacht – aber Barrieren bestehen weiter.« Sie hoffe auf die Unterstützung aller, wenn es darum gehe, sich gegen Sexismus auszusprechen und Ungerechtigkeit zurückzudrängen, schrieb Sandberg.

Wladimir KaminerFoto: imago images / STAR-MEDIA

Wladimir Kaminer hat Michail Gorbatschow anlässlich seines 90. Geburtstags als den »herausragendsten Politiker Russlands« bezeichnet – der zwar Fehler gemacht, aber auch für lang ersehnte Veränderungen gesorgt habe. Der in Moskau geborene Schriftsteller nannte Gorbatschow ein »lebendes Beispiel für seine Nachfolger«. bp

Presse

Laut und deutlich

Jüdische Zeitungen verstanden sich stets als Stimme ihrer Leserschaft. Daran hat sich auch in Deutschland bis heute wenig geändert

von Philipp Lenhard  07.05.2026

Presse

Stimme des Neubeginns

Anfang 1946 kehrten Karl und Lilli Marx aus dem britischen Exil nach Deutschland zurück und übernahmen in Düsseldorf die Herausgeberschaft eines jüdischen Gemeindeblattes. Im Laufe der Jahre ging daraus die Jüdische Allgemeine hervor. Porträt eines Vermittlerpaares

von Ralf Balke  07.05.2026

Zeitungsproduktion

Mit Papier, Schere und Klebestift

Texte kamen per Fax, Manuskripte per Post. Unsere ehemalige Kollegin erinnert sich, wie früher die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung gemacht wurde

von Heide Sobotka  07.05.2026

Essay

Herzenstexte auf gedrucktem Papier

Unsere Autorin begann beim Fernsehen, war lange Zeit beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und schreibt heute für die Jüdische Allgemeine. Eine Liebeserklärung

von Maria Ossowski  07.05.2026

Lübeck

Thomas-Mann-Preis geht an David Grossman

Der israelische Autor wird für seine Romane und Essays geehrt – und für seinen Mut, in schwierigen Zeiten Verständigung zu suchen

 07.05.2026

Jubiläum

Starke Stimme

Vor 80 Jahren erschien die erste Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen. Mehr denn je braucht es eine präsente und selbstbewusste jüdische Zeitung in Deutschland

von Philipp Peyman Engel  07.05.2026

Programm

Urbane Ästhetik, cineastische Architektur und späte Aufklärung: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 7. Mai bis zum 14. Mai

 06.05.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Imanuel Marcus, Bettina Piper  06.05.2026

Kino

Am Puls der Zeit

Gegen Polarisierung und Boykott: Das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg will den Blick weiten

von Ayala Goldmann  06.05.2026