Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

carrie fisher hat zugelegt. Die einst schlanke Darstellerin der Prinzessin Leia aus Star Wars ist mittlerweile 54 und so drall geworden, dass sie kaum mehr in ihren goldenen Filmbikini passen würde. Deshalb will Fisher jetzt mindestens 15 Kilo abnehmen – öffentlich als Promisprecherin eines kommerziellen Schlankheitsprogramms.

sacha baron cohen könnte Oberrabbiner von Großbritannien werden – jedenfalls, wenn es nach den Buchmachern geht. Beim Wettbüro Paddy’s Power kann seit Kurzem darauf gesetzt werden, wer 2013 die Nachfolge des gegenwärtigen Amtsinhabers Rabbiner Lord Jonathan Sacks antreten wird. Auch Cohen steht auf der Liste. Dem »Borat«- und »Brüno«-Darsteller wird allerdings nur eine Außenseiterchance von 500:1 eingeräumt.

katey sagal fühlt sich geehrt. Die Schauspielerin hat am Wochenende einen Golden Globe als beste TV-Darstellerin für ihre Rolle in der US- Serie Sons of Anarchy gewonnen. Sagal spielt dort die graue Eminenz einer Motorradgang. Auf den Preis hat Sagal 20 Jahre warten müssen. Nominiert für die Auszeichnung war sie erstmals 1991 als Peggy Bundy in Eine schrecklich nette Familie.

lindsay lohan hat von ihrer zeitweiligen israelischen Lebensgefährtin Eilat Anschel offenbar kein Hebräisch gelernt. Als ein Reporter die Schauspielerin nach ihrer Entlassung aus einer Entzugsklinik ironisch fragte »Ma nischtana ha laila haze mikol halailot« – die traditionelle Sederfrage »Was unterscheidet diese Nacht von allen anderen Nächten« – reagierte Lohan verständnislos.

loren Rabinowitz hat es nicht geschafft, nach Bess Myerson 1945 die zweite jüdische Miss America zu werden. (vgl. JA 2/11 v. 13. Januar) Bei der Kür der schönsten Amerikanerin 2011 gewann die 17-jährige Protestantin Teresa Canlan aus Nebraska. ja

Zahl der Woche

13 Sommer- und Winter-Machanot

Fun Facts und Wissenswertes

 27.01.2026

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Ihr Streitgespräch über den Nahostkonflikt sorgte in Deutschland für viel Aufmerksamkeit - doch Ägyptens Zensur verbietet das Buch von Philipp Peyman Engel und Hamed Abdel-Samad. Die Autoren nehmen es eher gelassen

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In einer ganzseitigen Anzeige im Wall Street Journal schreibt der Rapper: »Ich bin kein Nazi und kein Antisemit. Ich liebe jüdische Menschen.«

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Im »Dschungelcamp« scheint Gil Ofarim in bester Gesellschaft. Doch was hat er aus seiner Lüge in der »Davidstern-Affäre« gelernt?

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Das Titelbild der neuen Ausgabe des Hefts reduziert den Nahostkonflikt auf ein simples Gut-gegen-Böse-Schema. Immer wieder nutzen renommierte Medien problematische Bildsprache, wenn es um Israel geht

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Man sehe die Hürden für Regisseurinnen auf jeder Ebene, so die Schauspielerin

 27.01.2026

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Und dann sagt Gil Ofarim: »Jetzt habe ich ein bisschen was kapiert«

Am 4. Tag im Dschungelcamp spielte sich alles ab, wofür der Begriff »Fremdschämen« erfunden wurde

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»Holocaust«-Serie: Wendepunkt der deutschen Erinnerungskultur

Vor 47 Jahren wurde im öffentlich-rechtlichen Fernsehen die US-Serie »Holocaust - Die Geschichte der Familie Weiss« ausgestrahlt. Der damals verantwortliche Leiter der Hauptabteilung Fernsehspiel erinnert sich an Widerstände und weinende Anrufer

von Jonas Grimm  26.01.2026

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»Wir sind in der kleinen jüdischen Welt einsam«

Der diesjährige Lerntag »Jom Ijun« beleuchtet das innerjüdische Spannungsfeld zwischen Gemeinschaft und Individualismus. Warum auch der jüdische Diskurs davon betroffen ist, erklären die Organisatoren Ron Caneel und Ehud Landau im Gespräch

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