Geheimnisse und Geständnisse

Plotkes

Winona Ryder wirbt für das schwedische Unternehmen H&M – ob dieses Kleid aus der neuen Kollektion ist? Foto: imago

Geheimnisse und Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 26.03.2018 17:59 Uhr

Winona Ryder wirbt für das schwedische Unternehmen H&M. Gemeinsam mit ihrer Schauspielerkollegin Elizabeth Olsen zeigt Ryder in Tangoeinlagen, dass die (Mode-)Welt einfach mal weiblich ist. Ryder, die in den vergangenen Jahren mit der Sci-Fi-Serie Stranger Things ein beachtliches Comeback schaffte, soll übrigens, wie der »Hollywood Reporter« berichtet, gerade mit den Dreharbeiten zur dritten Staffel begonnen haben. Ob sie darin auch Tango tanzen wird? Wer weiß ...

Elon Musk hat in der vergangenen Woche mal kurz einen kleinen Israel-Urlaub in seinen Terminkalender eingeschoben. Rein privat natürlich, um seinen Kindern in den Frühlingsferien historische Sehenswürdigkeiten in Israel und Jordanien zu zeigen, wie sich der Tesla-Chef beeilte zu twittern. »Berichte, dass Musk in Israel war, um eine Zusammenarbeit zwischen Tesla und Cortica zu besprechen, entsprechen nicht der Wahrheit«, hieß es in einer Presseerklärung des Konzerns. Nun, wie auch immer, Musk jedenfalls postete ein Selfie mit der Seilbahn von Masada im Hintergrund und schrieb dazu: »Habe heute Masada meinen Respekt gezollt. Lebe frei oder stirb.«

Mila Kunis hat bei The Ellen Show Zähne gezeigt. In einem zugegebenermaßen etwas kuriosen, aber lustigen Spiel mit der Saturday Night Live-Comedienne Kate McKinnon setzten sich die beiden Frauen wie beim Zahnarzt durchsichtige Plastik-Mundspanner ein und lasen Ellen DeGeneres wahllos ausgewählte Sätze vor. Zumindest versuchten sie es, denn die beiden kamen aus dem Lachen nicht mehr heraus. Falls über Pessach Langeweile aufkommen sollte, dieses Spiel könnte vielleicht Abhilfe schaffen. Halten Sie Taschentücher bereit!

Ruth Westheimer hat vor dem sogenannten Enkeltrick gewarnt. Die 89-jährige Sexualtherapeutin twitterte, dass sie kürzlich einen Anruf erhielt, in dem jemand vorgab, ihr Enkel zu sein. Er sagte, er sei festgenommen worden und müsste sofort das Geld für die Kaution bekommen. Die Resonanz von Betroffenen auf ihren Tweet war so enorm, dass Westheimer nur einen kleinen Teil retweeten konnte, warnte aber eindrücklich vor diesem #GrandparentScam. kat

Medien

Israel verweigert »taz«-Korrespondentin Arbeitsvisum

Diaspora-Ministerium: »Antiisraelische Akteure und diejenigen, die Israel verleumden, sollten keinen Fuß in das Land setzen«

 13.10.2026

Erinnerungen einer deutschen Jüdin

Rabbinertochter und Gynäkologin

Rahel Straus: Eine Frauenärztin kämpfte Anfang des 20. Jahrhunderts gegen den Paragrafen 218

von Ellen Presser  13.10.2026

Noa Yedlin

Wenn das falsche Buch zum richtigen wird

»Romance« als Erfolgsrezept: Die israelische Autorin nimmt »ernste« Literatur und das Geschäft damit aufs Korn

von Nicole Dreyfus  13.10.2026

»Imanuels Interpreten« (26)

Paul Simon: Der Brückenbauer

Seit den 60er Jahren schreibt und spielt der New Yorker Künstler Musik, deren Texte durchweg stark sind. Mehrere Generationen haben zugehört. Heute wird das jüdische Talent 85 Jahre alt

von Imanuel Marcus  13.10.2026

Berlin

Jüdische Kulturtage müssen Hauptausstellung absagen

Wegen einer Finanzierungslücke fällt die Ausstellung aus. Die Jüdische Gemeinde kritisiert die Förderentscheidung des Senats

 12.10.2026

Jugendbuch

Zwei Mädchen im Winter 1947

Die amerikanische Schriftstellerin Holly-Jane Rahlens schreibt über Freundschaft in der Berliner Nachkriegszeit

von Katrin Diehl  12.10.2026

Slata Roschal

Der Autor ist tot

Sie las beim Bachmannpreis und verließ den Saal – in ihrem neuen Roman rechnet sie mit dem Literaturbetrieb ab

von Frank Keil  12.10.2026

Boris Schumatsky

Geografie der Entwurzelung

Der Berliner Schriftsteller erzählt von seiner Mutter, dem russischen Krieg gegen die Ukraine und vom Verlust jeglichen Halts bei Paul Celan

von Alexander Kluy  12.10.2026

Sachbuch

Treffpunkt der Egomanen

Christian Buckard erzählt die Geschichte des legendären »Romanischen Cafés« und seiner jüdischen Bohème

von Leon Stork  12.10.2026